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Durch bessere Aufklärung Chancen von JEFTA auch für KMUs nutzbar machen

14.11.2018, Berlin
Anlässlich der Delegationsreise des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) vom 14.-17. November nach Japan erklärt Stefanie Sabet, Geschäftsführerin der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE):

„Delegationsreisen sind ein gutes Instrument, um bilaterale Partnerschaften zu stärken und die Wirtschaft zu unterstützen. Vor dem Hintergrund des im Juli 2018 unterzeichneten Handelsabkommens (JEFTA) ist diese Reise nach Japan eine wichtige und richtige Maßnahme, jetzt Netzwerkarbeit zu leisten und Türen zu öffnen. Das Abkommen ist mittelfristig eine große Chance für unsere Branche. Damit diese Chancen auch von kleinen und mittleren Unternehmen genutzt werden können, brauchen wir seitens der Politik noch mehr Aufklärungsarbeit, die die Vorteile des Handelsabkommens für diese Unternehmen praktisch anwendbar und besser verständlich macht.“

Japan steht aktuell auf Platz 6 der wichtigsten Handelspartner der deutschen Lebensmittelhersteller außerhalb der Europäischen Union. 2017 konnte ein Umsatz von 400 Millionen Euro erwirtschaftet werden. JEFTA wird nach Schätzungen der EU-Kommission durch den Zollabbau eine Kostenersparnis von 1 Milliarde Euro pro Jahr für europäische Exporteure bringen. Für verarbeitete Lebensmittel wird eine Steigerung der Exporte um bis zu 180 Prozent erwartet. 2019 soll das Abkommen in Kraft treten.

Die Ernährungsindustrie ist mit rund 595.506 Beschäftigten in 6.044 Betrieben der viertgrößte Industriezweig Deutschlands, zuverlässig versorgt sie 82 Millionen Verbraucher mit hochwertigen und preiswerten Lebensmitteln. Mit einer Exportquote von 33,5 Prozent schätzen zudem Kunden weltweit die Qualität deutscher Produkte. Die Branche ist klein- und mittelständisch geprägt: 90 Prozent der Unternehmen der deutschen Ernährungsindustrie gehören dem Mittelstand an.