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Chance für mehr Fairness in der Lebensmittellieferkette: BVE begrüßt EP-Votum zu unlauteren Handelspraktiken

25.10.2018, Berlin
Die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) begrüßt das heute durch das Europäische Parlament (EP) abgegebene Votum, in dem es den Trilogverhandlungen zum EU-Richtlinienvorschlag über unlautere Praktiken in den Geschäftsbeziehungen zwischen Unternehmen in der Lebensmittelversorgungskette zugestimmt hat.

„Die bestehende Konzentration im Lebensmitteleinzelhandel führt immer wieder dazu, dass Lieferanten mit der Forderung nach zusätzlichen finanziellen Zugeständnissen konfrontiert werden, die unangemessen und unfair sind. Sie werden aber hingenommen, um weitergehende Nachteile, wie z.B. Auslistungen, zu vermeiden. Mit der heutigen Zustimmung des Europäischen Parlaments ist die Grundlage dafür geschaffen, den bestehenden Rechtsrahmen zu verbessern und für mehr Fairness in der Lebensmittellieferkette zu sorgen. Wir fordern die Bundesregierung deshalb dazu auf, den Richtlinienvorschlag auf der Grundlage der heutigen Beschlussfassung zu unterstützen“, so Peter Feller, stellvertretender BVE-Hauptgeschäftsführer.

Basis der heutigen Zustimmung des Europäischen Parlaments ist der sogenannte De-Castro-Bericht, der von allen zuständigen Ausschüssen im Europäischen Parlament unterstützt wurde. Der Bericht untermauert den Richtlinienvorschlag und fordert u. a. die Ausweitung des Geltungsbereichs der Richtlinie über kleinere und mittlere Unternehmen hinaus auch auf Großunternehmen. Die Richtlinie zielt darauf ab, den Schutz unterlegener Lieferanten in der Lebensmittellieferkette zu stärken. Die erste Trilogverhandlung soll noch heute stattfinden.

Die Ernährungsindustrie ist mit rund 595.506 Beschäftigten in 6.044 Betrieben der viertgrößte Industriezweig Deutschlands, zuverlässig versorgt sie 82 Millionen Verbraucher mit hochwertigen und preiswerten Lebensmitteln. Mit einer Exportquote von 33,5 Prozent schätzen zudem Kunden weltweit die Qualität deutscher Produkte. Die Branche ist klein- und mittelständisch geprägt: 90 Prozent der Unternehmen der deutschen Ernährungsindustrie gehören dem Mittelstand an.