Publikationen

Link

Navigation

  • Twitter
  • Facebook
  • Instagram
  • LinkedIn
  • Youtube
Presse

Ansprechpartner

Christoph Minhoff
Christoph Minhoff
Hauptgeschäftsführer
Telefon: +49 30 200786-135
Telefax: -235
cminhoff@bve-online.de

Infothek


Pressemitteilungen

04.02.2019, Berlin

BVE-Konjunkturreport Ernährungsindustrie 01-19

Die deutsche Ernährungsindustrie erwirtschaftete im November 2018 einen Umsatz von 15,9 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahr sank er damit um 1,7 Prozent. Grund für diese Entwicklung war vor allem eine Verringerung der Absatzmenge um 2,2 Prozent.
16.01.2019, Berlin

Minhoff ruft Politik und Unternehmen zu mehr Bekenntnis für Europa auf

Anlässlich der Internationalen Grünen Woche 2019 veröffentlicht die...

Terminkalender

26
Feb
26.02.2019 10:00 - 15:00 Uhr, HDLE, Berlin

BVE-Ausschuss für Umwelt-, Klima- und Energiepolitik

05
-
08
Mär
05.-08.03.2019, Tokyo

Japan: Foodex Japan 2019

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat die...

Koalitionsvertrag: BVE begrüßt Bekenntnis zum Industriestandort Deutschland - Kosten und Machbarkeit politischer Maßnahmen im Blick behalten

29.11.2013, Berlin
Die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) begrüßt, dass CDU, CSU und SPD in ihrem Koalitionsvertrag ein klares Bekenntnis zum Wirtschafts- und Industriestandort Deutschland abgeben und die für eine sichere und ausgewogene Lebensmittelversorgung würdigen. "Die Lebensmittelproduktion in der Ernährungsindustrie ist mit 550.000 Beschäftigten der viertgrößte Industriezweig in Deutschland. Zum Erhalt der Wertschöpfung und Arbeitsplätze ist es deshalb richtig, dass die Koalitionsparteien den Mittelstand weiter fördern, die Unternehmensfinanzierung verbessern, Forschungsprogramme fortfahren und die Exportorientierung unserer Branche unterstützen", kommentiert Christoph Minhoff, BVE-Hauptgeschäftsführer, die Koalitionsvereinbarung.

Sorge bereiten der Branche Regulierungsvorschläge, die die angespannte Kostensituation der Lebensmittelhersteller weiter verschärfen könnten. "Die Ernährungsindustrie steht im intensiven internationalen Wettbewerb. Die Besondere Ausgleichsregelung bei den Energiekosten ist deshalb für unsere Unternehmen unbedingt zu erhalten. Wir erwarten, dass die Koalitionsparteien dies auch bei der angekündigten Überprüfung der Ausgleichskriterien anerkennen", erklärt Minhoff und spricht sich für eine zügige Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes aus.

"Vor dem Hintergrund der weltweit steigenden Nachfrage nach Lebensmitteln wird sich die Regierung auch mit der Frage der Agrarrohstoffversorgung befassen müssen", so Minhoff weiter. Konkrete Vorschläge, wie mittelfristig die Versorgung der Ernährungsindustrie mit Importagrarrohstoffen gesichert werden kann, fehlen im Koalitionsvertrag.

Positiv bewertet die BVE die ablehnende Haltung der Koalitionsparteien zur Fracking-Technologie. Für die Herstellung von hochwertigen Nahrungsmitteln und Getränken ist die Branche auf eine intakte Wasserversorgung angewiesen. Einer Gefährdung der Wasserqualität durch Fracking wurde deshalb zu Recht eine Absage erteilt.

Äußerst kritisch bewertet die BVE Forderungen nach neuen und zusätzlichen Kennzeichnungsvorschriften und Labels. "Die im Koalitionsvertrag vorgesehenen Nachhaltigkeits-, Regional-, Herkunfts- und GVO-Labels und -kennzeichnungs-Vorschriften sind für die Unternehmen unter Kostengesichtspunkten nicht machbar und führen letztlich auch nicht zu einer verständlicheren Transparenz für den Verbraucher. Außerdem könnten die Kostensteigerungen nicht in der Produktion ausgeglichen werden. Dies würde Einfluss auf die mittelfristige Preisentwicklung haben", warnt Christoph Minhoff.