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Laura Busch
Laura Busch
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Pressemitteilungen

13.12.2018, Berlin

Lebensmittelwirtschaft geht auf der Grünen Woche 2019 wieder auf Trendsuche

„Wie schmeckt die Zukunft?“ – Dieser Frage gehen der Bund für...
29.11.2018, Berlin

BVE-Konjunkturreport Ernährungsindustrie 11-18

Konjunktur
Im September erwirtschaftete die deutsche Ernährungsindustrie...

Terminkalender

13
-
15
Jan
13.-15.01.2019, San Francisco

USA: International Fancy Food & Confection Show (Winter) 2019

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat die...
18
-
27
Jan
18.01.2019 00:00 Uhr - 27.01.2019 09:43 Uhr, Berlin

Internationale Grüne Woche

Gemeinschaftschaftsauftritt Lebensmittelwirtschaft, Internationale Grüne Woche, 19.-28.1.2018, Berlin

Ökologische und soziale Faktoren – Herausforderungen beim Anbau von Ölpalmen

Die Palmölbranche ist in Anbauländern wie Malaysia und Indonesien ein bedeutender Wirtschaftszweig und hat erheblich zur wirtschaftlichen Entwicklung der Länder beigetragen. Die gestiegene Nachfrage nach Palmöl und die damit verbundene Produktionssteigerung führten in den zurückliegenden Jahrzehnten zu einer erheblichen Ausweitung der Anbauflächen; dies blieb nicht ohne Wirkung auf Gesellschaft und Umwelt.

Bei der Ausweitung der Palmölproduktion wurden in der Vergangenheit Regenwälder gerodet, Torfmoore trocken gelegt und damit Treibhausgase freigesetzt. Durch Palmölplantagen wurde der Lebensraum zahlreicher Tierarten sowie die Artenvielfalt eingeschränkt. Zudem wurde immer wieder über Landkonflikte beim Anbau von Ölpalmen sowie sozial verbesserungswürdige Arbeitsbedingungen berichtet.

Aufgrund dieser Entwicklung hat sich – insbesondere in den westlichen Verbraucherländern – eine kritische Öffentlichkeit gebildet, die, wie auch hiesige Unternehmen, nachhaltigere Anbau- und Produktionsbedingungen für Palmöl fordern.

Ein Verzicht auf Palmöl, wie von einzelnen NGOs vorgeschlagen, ist ökologisch jedoch nicht sinnvoll, da Palmöl deutlich ertragreicher und damit flächeneffizienter ist als andere Pflanzenöle. Die Ölerträge liegen bei Palmöl bei drei bis vier Tonnen pro Hektar, auf sehr gut bewirtschafteten Plantagen sogar bei bis zu acht Tonnen pro Hektar.

Würde das in Deutschland verbrauchte Palmöl durch andere Pflanzenöle wie Soja, Kokos, Raps und Sonnenblume ersetzt werden, wäre die vier- bis fünffache Anbaufläche erforderlich, um dieselbe Menge Öl zu erhalten. Dies bestätigte auch eine vom WWF veröffentlichte Studie aus dem Jahr 2016. Da eine derart starke Ausweitung der Anbauflächen unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten nicht anzustreben ist, ist der richtige und erfolgversprechendere Weg, die Palmölproduktion so nachhaltig wie möglich zu gestalten.