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Pressemitteilungen

05.07.2017, Berlin

BVE-Konjunkturreport Ernährungsindustrie 6-17

Konjunktur
Die Ernährungsindustrie erreichte im April 2017 einen Umsatz...
08.06.2017, Berlin

2. Außenwirtschaftsseminar der Agrar- und Ernährungswirtschaft

Gemeinsam mit dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft...

Terminkalender

06
-
09
Sep
06.-09.09.2017, Bangkok (Thailand)

Thailand: Food & Hotel Thailand 2017

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat die...
11
Sep
11.09.2017 10:00 - 16:30 Uhr, Berlin, HDLE, Claire-Waldof-Straße 7

BVE-Krisenmanagement: Seminar Modul "Reklamation und Krise"

Fachseminar aus der Reihe "BVE-AFC-Krisenmanagement"

Standpunkte der deutschen Ernährungsindustrie zu den globalen und nationalen Zielen für eine nachhaltige Entwicklung

01.06.2017
Die „Agenda 2030” wurde im September 2015 von allen Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen verabschiedet. Sie wurde mit breiter Beteiligung der Zivilgesellschaft in aller Welt entwickelt und ist von großer Bedeutung für die Nachhaltigkeitspolitik. Die „Agenda 2030” gilt für alle Staaten dieser Welt. Entwicklungsländer, Schwellenländer und Industriestaaten. Die Agenda formuliert 17 ehrgeizige Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs). Die 17 SDGs berücksichtigen alle drei Dimensionen der Nachhaltigkeit – Soziales, Umwelt, Wirtschaft – gleichermaßen und bilden den Ausgangspunkt der 2016 verabschiedeten Fortschreibung der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie Deutschlands.

Die deutsche Ernährungsindustrie ist bestrebt, einen aktiven Beitrag zu den globalen und nationalen Zielen für nachhaltige Entwicklung, wie sie in der „Agenda 2030” der Vereinten Nationen bzw. der Nationalen Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung festgeschrieben sind, zu leisten. Ziel der Branche ist es dabei, eine generationenübergreifende und nachhaltige Lebensmittelproduktion im Einklang mit den Interessen aller wesentlichen Anspruchsgruppen zu betreiben.

Die deutsche Ernährungsindustrie ist eng in die globale Arbeitsteilung eingebunden. Für eine gesicherte und bessere Ernährung in Deutschland verarbeitet die deutsche Ernährungsindustrie 80 Prozent der inländischen landwirtschaftlichen Produktion zu Lebensmitteln. Landwirtschaftliche Vorprodukte, die nicht in Deutschland verfügbar sind, werden aus dem Ausland importiert. Durch die hohe Leistungsfähigkeit der deutschen Lebensmittelproduktion ist Deutschland in der Lage, mehr verarbeitete Lebensmittel zu exportieren als zu importieren. Um die Produktivität und Versorgungsleistung der Lebensmittelproduktion zu sichern, setzen sich die Lebensmittelhersteller für einen nachhaltigen Umgang mit den wesentlichen Produktionsressourcen ein. Dazu zählen vor allem eine intakte Umwelt und Landwirtschaft, qualifizierte Mitarbeiter sowie ein effizienter Energieverbrauch. Dieses Engagement wird im gesamten unmittelbaren Wirkungskreis der Unternehmen und somit auch den internationalen
Lieferketten angestrebt.