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Pressemitteilungen

05.04.2019, Berlin

EU ist keine Selbstverstaendlichkeit - Lebensmittelbranche wirbt fuer ein einheitliches Europa

Freie Grenzen für Personen und Waren, keine Zölle und gleiche...
03.04.2019, Beriln

BVE-Konjunkturreport Ernährungsindustrie 03-19

Konjunktur
Die deutsche Ernährungsindustrie erwirtschaftete im Januar 2019...

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24.-26.04.2019, Ho-Chi-Minh-Stadt

Vietnam: Food & Hotel Vietnam 2019

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat die...
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Jun
05.06.2019 11:00 - 16:00 Uhr, Bonn, Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft

Außenwirtschaftsseminar

Europa braucht Helden: Gemeinsame Kampagne von BVE, BLL und ANG für ein starkes Europa startet

04.04.2019
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Am Sonntag, dem 26. Mai 2019, findet die Europawahl in Deutschland statt. In der gesamten Europäischen Union sind rund 400 Millionen Bürgerinnen und Bürger berechtigt, ihre Stimme abzugeben. Bei der letzten Europawahl 2014 nutzten weniger als die Hälfte aller Wahlbeteiligten ihr Stimmrecht. Seitdem hat sich für die Europäische Union – nicht zuletzt aufgrund des ausstehenden Brexits – viel verändert. Doch auch außerhalb Großbritanniens fordern rechtspopulistische Parteien lautstark das Ende der EU.

Für die Ernährungsbranche sind diese Forderungen Warnzeichen, dass die Vorteile der EU in Vergessenheit geraten. Seit Unterzeichnung der Römischen Verträge 1957 zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft und der Einführung des Europäischen Binnenmarkts 1993 ist die deutsche Ernährungswirtschaft stetig gewachsen. Die Einführung des Binnenmarktes führte dazu, dass sich der Handel mit den EU-Mitgliedstaaten sowohl auf der Export- wie Importseite fast vervierfachen konnte. Insgesamt beläuft sich das jährliche Handelsvolumen am europäischen Lebensmittelmarkt auf fast 300 Mrd. Euro. In Deutschland konsumieren die Verbraucher pro Jahr 30 Millionen Tonnen Lebensmittel aus EU-Nachbarländern, während sogar 39 Millionen Tonnen deutscher Lebensmittel im europäischen Ausland konsumiert werden. Die Europäische Union ist damit die Grundlage des wirtschaftlichen Erfolges der Branche. Deutschland ist heute der größte Lebensmittelproduzent der EU und damit der Wachstumsmotor für den größten Industriezweig Europas. Pro Jahr generiert die Branche zwischen 2,5 und 3,5 Prozent mehr Wertschöpfung für den Wohlstand.

Darüber hinaus sorgt die EU dafür, dass die Lebensmittelsicherheit in Europa dank gleicher Standards auf einem sehr hohen Niveau ist. Sie setzt sich dafür ein, dass diese europäischen Lebensmittelstandards auch außerhalb Europas anerkannt werden und faire Regeln im internationalen Handel gelten. Die Unternehmen profitieren so von neuen Absatzmärkten und einem vereinfachten Warenverkehr.
Die Kampagne „Europa braucht Helden“ rückt die europäischen Errungenschaften und ihre Relevanz für die Ernährungswirtschaft in den Vordergrund. Gemeinsam mit zahlreichen Vertreterinnen und Vertretern der Branche setzen BVE, BLL und ANG ein Zeichen für Europa.

Mehr Informationen über die Kampagne und den Möglichkeiten, sich selbst für Europa stark zu machen, gibt es hier: www.europa-braucht-helden.de