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Pressemitteilungen

08.06.2017, Berlin

2. Außenwirtschaftsseminar der Agrar- und Ernährungswirtschaft

Gemeinsam mit dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft...
07.06.2017, Berlin

Exportklima steigt weiter – Ernährungsindustrie betrachtet Brexit mit Sorge

Das Exportklima der Ernährungsindustrie ist im Mai 2017 deutlich...

Terminkalender

25
-
27
Jun
25.-27.06.2017, New York

USA: IFFCS - International Summer Fancy Food & Confection Show

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat die...

FAKT: ist 2: "Lebensmittelverschwendung"

Die Reduzierung von Lebensmittelverschwendung ist zunehmend Mittelpunkt nationaler und internationaler Debatten. Die vorliegende „FAKT:ist-Ausgabe erläutert Hintergründe zu Ursachen und Folgen von Lebensmittelverschwendung und zeigt, welchen Beitrag die Ernährungsindustrie leistet, um Lebensmittelabfälle zu minimieren.

Lecker, nahrhaft, wertvoll – Lebensmittel sind unsere täglichen Mittel zum Leben. Fünf Millionen Beschäftige in der Landwirtschaft, Industrie, Handwerk, Gastronomie, Catering sowie Groß- und Einzelhandel produzieren in Deutschland tagtäglich qualitativ hochwertige Lebensmittel zum Wohle der Verbraucher. Ihre Leistung und ihre Produkte verdienen Anerkennung und Wertschätzung.

Trotzdem landen Jahr für Jahr viele Lebensmittel auf dem Müll. Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) schätzt, dass jährlich rund 1,3 Milliarden Tonnen weggeworfen werden; das entspricht rund einem Drittel aller weltweit produzierten Lebensmittel. Die Ursachen hierfür sind vielfältig und reichen von technisch bedingten Nachernteverlusten aufgrund mangelhafter Lagerkapazitäten bis hin zum achtlosen Wegwerfen in Privathaushalten.

Die Auswirkungen der Lebensmittelverschwendung sind enorm. Bereits heute leiden weltweit über 800 Millionen Menschen an Hunger. Bis 2050 wird die Weltbevölkerung um zwei Milliarden auf über neun Milliarden Menschen ansteigen. Außerdem sind die nicht verzehrten Lebensmittel laut FAO verantwortlich für einen Ausstoß von Treibhausgasen sowie einer Wasser- und Landnutzung in der Größenordnung wie sie in den USA, China, Indien oder Russland in Anspruch genommen werden.

Angesichts weltweit begrenzter Produktionsflächen und -kapazitäten ist es deshalb notwendig, mit den vorhandenen Ressourcen so sorgsam und effizient wie möglich umzugehen. Dies gilt für alle Beteiligten in der Lieferkette, von der Landwirtschaft über die Industrie, den Handel, Außer-Haus-Markt und Gastronomie bis hin zu den privaten Haushalten.

BMEL verleiht zum zweiten Mal Bundespreis "Zu gut für die Tonne!"

And the winner is…: Am vergangenen Mittwoch, 5. April 2017, hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) zum zweiten Mal den „Zu gut für die Tonne!“-Bundespreis für...
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Daten und Fakten

Lebensmittelabfälle und -verschwendung entstehen auf allen Stufen der Wertschöpfungskette und in allen Teilen der Welt.
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Die Branche gegen Lebensmittelverschwendung

Die Branche ist sich ihrer Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft bewusst und daher bemüht, die Herstellung ihrer Produkte so ressourcenschonend und -effizient wie möglich zu gestalten.
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Brancheninitiativen

Näher betrachtet werden:
- EU-Initiative „Every Crumb Counts“
- Großverbraucher-Initiative „United Against Waste“
- Aktion „Clever einkaufen & essen“
- Entwicklungszusammenarbeit stärken: GFFA Berlin e.V.
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Politik gegen Lebensmittelverschwendung

Die BVE begrüßt, dass sich die internationale und nationale Politik verstärkt mit dem Thema Lebensmittelverschwendung befasst.
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Datenlage und Quellen

Lebensmittelabfälle zu quantifizieren ist mit erheblichem Aufwand verbunden. Daher gibt es bislang keine kontinuierliche und umfassende Datenerfassung von Lebensmittelabfällen, -verlusten und -verschwendung. Die bisherigen Studienergebnisse basieren auf Schätzungen, Stichproben und Hochrechnungen.
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