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Pressemitteilungen

04.02.2019, Berlin

BVE-Konjunkturreport Ernährungsindustrie 01-19

Die deutsche Ernährungsindustrie erwirtschaftete im November 2018 einen Umsatz von 15,9 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahr sank er damit um 1,7 Prozent. Grund für diese Entwicklung war vor allem eine Verringerung der Absatzmenge um 2,2 Prozent.
16.01.2019, Berlin

Minhoff ruft Politik und Unternehmen zu mehr Bekenntnis für Europa auf

Anlässlich der Internationalen Grünen Woche 2019 veröffentlicht die...

Terminkalender

26
Feb
26.02.2019 10:00 - 15:00 Uhr, HDLE, Berlin

BVE-Ausschuss für Umwelt-, Klima- und Energiepolitik

05
-
08
Mär
05.-08.03.2019, Tokyo

Japan: Foodex Japan 2019

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat die...

Kreislaufwirtschaft

Das Konzept der „Kreislaufwirtschaft“ ist vor dem Hintergrund einer stetig wachsenden Weltbevölkerung und einer damit einhergehenden, steigenden Nachfrage nach natürlichen Ressourcen in den vergangenen Jahren verstärkt auf die politische Agenda gerückt. Mit ihrem Aktionsplan „Den Kreislauf schließen“ hat die EU-Kommission im Dezember 2015 ein Maßnahmenpaket entwickelt, um den Übergang Europas zu einer Kreislaufwirtschaft zu fördern. Ziel ist es, eine maximale Wertschöpfung und Nutzung aller Rohstoffe, Produkte und Abfälle zu erreichen, Energieeinsparungen zu fördern und die Treibhausgasemissionen zu reduzieren.

Auch für die deutsche Ernährungsindustrie spielt das Konzept der Kreislaufwirtschaft eine bedeutende Rolle. In der Lebensmittelproduktion sind die Hersteller zum einen auf Rohstoffe, die für die Direktverarbeitung von Lebensmitteln benötigt werden (Agrarrohstoffe) angewiesen. Zum anderen werden Rohstoffe, die für das Verpacken der Produkte (z.B. Kunststoffe, Papier, Pappe, Glas, etc.) verwendet werden, benötigt. Da auch diese Rohstoffe nicht unbegrenzt verfügbar sind, müssen sie sorgsam eingesetzt und geschont werden. Dieser Verantwortung ist sich die Ernährungsindustrie als viertgrößter Industriezweig Deutschlands bewusst und daher bemüht, die Herstellung ihrer Produkte so ressourcenschonend und -effizient wie möglich zu gestalten. Ansatzpunkte bestehen für die Branche insbesondere im Recycling von gebrauchten Lebensmittelverpackungen sowie der stofflichen und energetischen Nutzung von Rohstoffen und Koppelprodukten aus der Lebensmittelproduktion (Biomasse).

2019 startet mit neuem Verpackungsgesetz

Nicht wiederverwertbarer Verpackungsmüll ist schädlich für die Umwelt. Mit dem neuen Verpackungsgesetz soll das Recycling gestärkt, der Einsatz von umweltfreundlichen Verpackungen gefördert werden.

Verpackungsentsorgung - Duale Systeme

In Deutschland sind die Lebensmittelhersteller selbst für die Rücknahme und Entsorgung der von ihnen in Umlauf gebrachten Verpackungen zuständig. Geregelt wird dies über die „Dualen Systeme“.

Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister

Um für einen reibungslosen Ablauf und einen fairen Wettbewerb unter den dualen Systembetreibern zu sorgen, sieht das VerpackG die Einrichtung einer Kontrollinstanz, einer „Zentralen Stelle“ vor.