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14.11.2018, Berlin

Durch bessere Aufklärung Chancen von JEFTA auch für KMUs nutzbar machen

Anlässlich der Delegationsreise des Bundesministeriums für Ernährung und...

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Internationale Grüne Woche

Gemeinschaftschaftsauftritt Lebensmittelwirtschaft, Internationale Grüne Woche, 19.-28.1.2018, Berlin

Digitalisierung öffnet der Ernährungsindustrie bei der Energiewende Chancen

29.10.2018
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Gemeinsam mit E.ON lädt die BVE am 30. Oktober 2018 zu einer neuen Runde ihrer Fachtagung "Energieeffizienz in der Ernährungsindustrie" - diesmal zum Thema "Energiewende in der Ernährungsindustrie" ein. Ein weiterer Partner der Veranstaltung ist die Siemens AG. Sie unterstützt viele Unternehmen der Ernährungsindustrie bei der Realisierung der Energiewende. Welche Rolle spielt dabei die Digitalisierung und welche Unterstützung kommt von der Siemens AG? Darüber haben wir mit dem Energieeffizienz-Experten Edwin Shirzad gesprochen.

BVE: Welche Chancen liegen in der Digitalisierung für die Energiewende in der Ernährungsindustrie?

Edwin Shirzad: Die Ernährungsindustrie kann von der Digitalisierung in vielerlei Hinsicht profitieren. Hier ein paar Beispiele:
  • Simulationstools in der Planungsphase helfen u.a. strukturelle Energieverschwendungen anhand des Digital Twins der Produktion zu erkennen. Eine Korrektur ist später während des Produktionsbetriebs sehr kostspielig.
  • Transparenter Betrieb z.B. bzgl. der Produktionsmaschinen: Aus Daten werden Informationen, die helfen können, die Produktion in allen Aspekten inkl. des Energieverbrauchs zu optimieren.
  • Mithilfe der Verbrauchsprognose können einzelne Anlagenteile nach Bedarf ab- bzw. zugeschaltet werden, um z.B. Spitzenlasten zu vermeiden oder atypische Netznutzung zwecks Demand-Side-Managements zu realisieren.

BVE: Wie unterstützt Siemens die Unternehmen der Ernährungsindustrie bei der Energiewende?

Edwin Shirzad: Im Rahmen der Energiewende bietet Siemens Produkte, Systeme und Services für die Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung der Anlagen, entlang der gesamten Wertschöpfungskette und des Lebenszyklus von Produktionsanlagen der Ernährungsindustrie.
Von der Software für den sogenannten Digital Twin zum Berücksichtigen energetischer Gesichtspunkte bereits in der Produktionsplanung, über das Powermanagementsystem für dezentralisierte Energieversorgung bis hin zum Automatisierungssystem für die Effizienzbewertung von Maschinen und Anlagen sowie Energiemanagementsysteme mit intelligenter Analyse für Effizienzsteigerung in Gebäuden und Anlagen.

BVE: Was können Sie Unternehmen mit auf den Weg geben, die sich um einen modernen Energieeinsatz, der ökonomischen und ökologischen Herausforderungen gleichermaßen Rechnung trägt, bemühen?

Edwin Shirzad: Moderne, digitale Systeme machen es heute schon möglich, den Energieeinsatz in jedem Schritt des Anlagenlebenszyklus zu optimieren. Potentiale umfassen nicht nur die Reduzierung der Energiekosten pro Produktmenge, sondern auch die Steigerung der gesamten Anlagenperformance. Somit bilden ökologisches und ökonomisches Energiemanagement eine Einheit. Daher sollten die Kriterien Energieeffizienz und Datentransparenz unter anderem in den Betriebsmittelvorschriften und dem Beschaffungsprozess verankert sein.