Publikationen

Link

Navigation

  • Twitter
  • Facebook
  • Instagram
  • LinkedIn
  • Youtube
Veranstaltungen

Infothek

 
BVE-Jahresbericht 2021 PDF
BVE-Jahresbericht 2021 LEISTUNGSFÄHIGKEIT AUCH IN DER KRISE BEWIESEN 2020 ist sicherlich ein Jahr, das in einschneidender Erinnerung bleiben wird – ein Jahr voller Unsicherheit und Veränderungen, deren gesellschaftliche wie wirtschaftliche Auswirkungen wir in ihrer Gänze noch gar nicht abschätzen können. Aber auch ein Jahr, das der Politik und der Öffentlichkeit gezeigt hat, wie sehr unsere Branche systemrelevant ist. Im Frühjahr brach die empfundene Selbstverständlichkeit gefüllter Regale im Lebensmitteleinzelhandel auf, die Sorge vor Versorgungsengpässen wuchs. Doch dank des unermüdlichen Einsatzes in den Unternehmen der Ernährungsindustrie konnte sichergestellt werden, dass die Menschen in Deutschland auch in einer Krise in gewohntem Maße mit Lebensmitteln versorgt werden. Wir haben große Herausforderungen wie Hamsterkäufe gemeistert und den Nachschub fürs Regal gesichert! In 2021 werden die Herausforderungen für die Branche und die Anforderungen an die Produkte jedoch nicht kleiner. Völlig zu Recht erwarten Verbraucher nicht nur einen guten Geschmack der Lebensmittel, sondern auch eine einwandfreie Sicherheit und die Einhaltung von Nachhaltigkeitsstandards. Dabei müssen die Produkte verbraucherfreundlich und erschwinglich bleiben. Hunderttausende Landwirte, Lebensmittelhersteller und -händler, das Handwerk und die Gastronomie wachsen jedes Jahr aufs Neue über sich hinaus und nehmen diese Herausforderungen an. Ausdruck dieser Tatkraft sind unter anderem 40.000 neue Produkte, die jährlich auf den Markt kommen, zusätzlich zu veränderten Rezepturen, Verpackungen oder Herstellungsprozessen. Den negativen Auswirkungen der Corona-Pandemie trotzend stellte die deutsche Ernährungsindustrie ihre Leistungsfähigkeit im Jahr 2020 erneut unter Beweis und konnte das Umsatzniveau des Vorjahres mit einem leichten Rückgang nahezu halten. Die Branche erwirtschaftete 185,3 Milliarden Euro und konnte damit das Vorjahresergebnis halten. Doch ein Blick in die Teilbranchen zeigt, dass einzelne Bereiche schwerer mit den negativen Folgen der Pandemie zu kämpfen haben. Dieser Jahresbericht ist ein Beleg für den Erfolg und die Widerstandsfähigkeit der Lebensmittelherstellenden und ihres Dachverbandes, der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie. Hieran haben vor allem unsere Mitglieder einen entscheidenden Anteil. Die Unterstützung und das Vertrauen für und in das Team der BVE sind herausragend. Dafür danken wir ganz herzlich! Wir werden auch in diesem Jahr mit voller Kraft für die Interessen unserer Mitglieder eintreten und unsere Stimme wahrnehmbar erheben. Wir wünschen Ihnen ein erfolgreiches, spannendes und gutes Jahr 2021.
Forderungen der BVE zur Bundestagswahl 2021 PDF
Forderungen der BVE zur Bundestagswahl 2021 Nachdem der Höhepunkt der Corona-Krise mit ihren weitreichenden Folgen und wirtschaftlichen Verwerfungen in absehbarer Zeit überwunden sein wird, muss Deutschland als Standort für die Ernährungswirtschaft wieder fit gemacht werden. Deutschland braucht jetzt einen Neustart! Die Bundesvereinigung der deutschen Ernährungsindustrie hat einen Katalog mit essenziellen Forderungen aufgestellt, die unserer Volkswirtschaft jene Wachstumsimpulse geben können, die für einen kraftvollen Neustart unabdingbar sind. Die drei Kernpositionen finden Sie nachfolgend.   Der Ernährungsindustrie Wertschöpfung ermöglichen Die Corona-Pandemie hat zu Mehrkosten und Steuerausfällen geführt. Die Krisenbewältigung darf nicht auf Kosten der Ernährungsindustrie stattfinden. Vielmehr müssen Arbeitsmarkt und Kaufkraft der privaten Haushalte gestärkt werden, damit konsumabhängige Sektoren Verluste aufarbeiten können. Auf neue fiskalische Belastungen für Lebensmittel wie ertragsmindernde Mehrwertsteuererhöhungen oder marktverzerrende Lebensmittelverbrauchsteuern ist zu verzichten. Der ermäßigte Umsatzsteuersatz soll ausnahmslos auf alle Lebensmittel angewendet, Bagatellsteuern abgeschafft werden. Die wettbewerbsrechtlichen Rahmenbedingungen für Lieferanten müssen angesichts eines stark konzentrierten Einzelhandel weiter verbessert werden. Jegliche Eingriffe des Staates in den Markt müssen verhältnismäßig und wissenschaftlich fundiert sein. Reduktionspotenziale brauchen verlässliche wirtschaftliche Kompensationsmöglichkeiten. Alle Maßnahmen, die eine ideologisch begründete Konsumlenkung zum Ziel haben und den Verbraucher bevormunden, lehnen wir ab. Innovation und Technologie als Schlüssel für Nachhaltigkeit begreifen Innovationsfähigkeit ist der Schlüssel zu nachhaltigem Wachstum. Dazu gehören Ansätze der Bioökonomie oder Kreislaufwirtschaft, neue Technologien wie zellulare Lebensmittel oder grüne Genforschung sowie neue Technologien beim Ressourceneinsatz – von der Herstellung, über die Verpackung bis zur Logistik. Es müssen rechtssichere Forschungs-, Anwendungs- und Transparenzregeln für neue molekularbiologische Züchtungstechniken geschaffen werden. Die nächste Bundesregierung braucht den Mut, neue Technologien zuzulassen statt sie nieder zu regulieren. Nachhaltige Entwicklung ist auf innovative, wettbewerbsfähige und wirtschaftlich starke Unternehmen angewiesen, deren soziale Leistungen anerkannt und angemessen gewichtet werden. Innovation und Investition in Nachhaltigkeit müssen finanziell gefördert werden. Die Gestaltung nachhaltigerer Lebensmittelsysteme muss mit marktwirtschaftlichen Grundsätzen vereinbar sein. Eine „one size fits it all“-Lösung wird der Komplexität nicht gerecht. Die BVE fordert die Ausstattung entsprechender Förderprogramme für große thematisch ausgerichtete Verbundvorhaben und Forschungscluster. Die Politik muss einen vielseitigeren Einsatz von Rezyklaten in Lebensmittelverpackungen rechtlich ermöglichen. Europäische Harmonisierung statt nationaler Alleingänge Die BVE spricht sich gegen nationalen Alleingänge etwa beim Lieferkettengesetz aus, wenn parallel an Gesetzen zum selben Sachverhalt auf EU-Ebene gearbeitet wird. Umweltweltbezogene und menschenrechtliche Sorgfaltspflichten müssen EU-weit einheitlich geregelt sein. Die Diskussion um die Umsetzung der UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte hat gezeigt, dass unternehmerische Sorgfaltspflichten nur in der EU mit einem größtmöglichen Maß an Harmonisierung umgesetzt und vollzogen werden können, um unnötige Bürokratie und Verzerrungen im Binnenmarkt zu vermeiden. Es muss sichergestellt werden, dass ein europäischer Rechtsrahmen für die Sorgfaltspflicht auf bestehenden, anerkannten Standards für die Unternehmensberichterstattung, Beschwerdemechanismen und Zertifizierungen aufbaut oder diese weiterentwickelt und Unternehmen keine doppelten Berichtspflichten auferlegt werden. Eine neue Bundesregierung muss als Korrektiv für Doppel- und Dreifachstrukturen auf EU-Ebene fungieren und übergriffige Bürokratie abbauen. Umfang und die Dauer von Zulassungsverfahren im Lebensmittelbereich, etwa im Rahmen der Health-Claims-Verordnung und der Novel Food-Verordnung, müssen vereinfacht und verkürzt werden. Die Kohärenz zwischen Deutschland und der EU sowie innerhalb der EU-Kommissionen muss gewährleistet sein. Es kann nicht sein, dass vier Kommissionen parallel an unterschiedlichen Berechnungsmodellen für einen CO2-Fußabdruck von Lebensmitteln arbeiten – mit abweichenden Anforderungen und eigenen Berichtsstandards, die die Unternehmen alle erfüllen müssen. Die neue Bundesregierung muss in Brüssel nachdrücklich die Interessen der deutschen Ernährungswirtschaft vertreten. Alle zukünftigen Handelsabkommen müssen Nachhaltigkeitskapitel mit wirksamen Durchsetzungsmechanismen enthalten, die zu der Agenda 2030 und international vereinbarten Nachhaltigkeitszielen beitragen.
BVE-AFC-Marktstudie: Exportindikator der Ernährungsindustrie 2021 PDF
BVE-AFC-Marktstudie: Exportindikator der Ernährungsindustrie 2021 Mit der jährlichen Expertenbefragung im Rahmen des Exportindikators verfolgt die BVE im Wesentlichen die folgenden Ziele: Einen Überblick über die Entwicklung der allgemeinen Geschäftslage und Geschäftserwartung in Bezug auf den Export in den unterschiedlichen Teilbranchen im Zeitablauf zu gewinnen Identifikation von Faktoren, die den Export der deutschen Ernährungsindustrie in der EU bzw. in Drittländern hemmen und eine Markterschließung beeinflussen. Übersicht über die Entwicklung und möglichen Chancen für einen erfolgreichen Export von Lebensmitteln aus Deutschland in die EU und Drittländer. Einschätzungen der Branche bezüglich der Auswirkungenvon Lebensmittelbetrug im Export. Schaffung einer soliden Informationsbasis… • …als Grundlage für Gespräche mit politischen Gremien. • …zur Ableitung von zielführenden Handlungsalternativen zwecks Optimierung der Exportsituation. • …zur Abstimmung der Exportförderung auf die Bedürfnisse der Branchenmitglieder.
 

Pressemitteilungen

08.10.2021, Köln

Nachhaltigkeitstrends in der Ernährungsindustrie: Nachhaltigkeit als Treiber für Innovation

Zum Auftakt der weltgrößten Ernährungsmesse ANUGA hat die...
30.09.2021, Berlin

BVE-Konjunkturreport Ernährungsindustrie 10-21

Konjunktur
Die deutsche Ernährungsindustrie erwirtschaftete im Juli 2021...

Terminkalender

Anuga

03.09.2021
Als ideeller Träger der Anuga in Köln, begrüßt die BVE auch in diesem Jahr ihre Gäste vom 09. bis 13. Oktober 2021 auf ihrem Messestand auf der Weltleitmesse der Lebensmittel- und Getränkewirtschaft. Die Messe ist die Abschlussstation der BVE „Zukunft-Schmeckt-Tour“, auf der innovative und nachhaltige Produkte und Produktionsprozesse deutscher Unternehmen aus der Ernährungsindustrie vorgestellt werden.

Passend zum Leitthema der Anuga „Transform“ und dem damit verbundenen Wandel der Ernährung, greift die BVE die unterschiedlichen Ernährungstrends mit geplanten Dialogrunden sowie einem Exponat zu den Highlights der Zukunft-Schmeckt-Tour auf. Darüber hinaus bleibt der gemeinsame Messestand von BVE und dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft der zentrale Anlaufpunkt für Fachbesucher aus dem In- und Ausland, die den Dialog mit der deutschen Ernährungsindustrie suchen.

Trotz der besonderen Herausforderungen in diesem Jahr steht die Messe unter guten Vorzeichen. Mit einem doppelten „Re-Start“ findet die diesjährige Anuga physisch vom 9. bis 13. Oktober in Köln statt und wird erstmalig um einen digitalen Branchentreff Anuga@Home vom 11. bis 13. Oktober erweitert.

Auf der Anuga treffen sich alle zwei Jahr Einkäufer und Verkäufer, Hersteller und Händler sowie Importeure und Exporteure aus der ganzen Welt, um sich über aktuelle Trends in der Branche zu informieren und weltumspannende Geschäftskontakte zu knüpfen.

Wir freuen uns auch auf Ihren Besuch!

>> Mehr zur physischen Anuga in Köln

>> Mehr zur digitalen Anuga @home

Anuga Executive Summit

Der Anuga Executive Summit (AES) ist der branchenpolitische Auftakt zur Anuga und findet traditionell am Vorabend der Messeeröffnung statt.

Rahmenprogramm

Das Veranstaltungsprogramm der BVE im Rahmen der Anuga 2021.

Wie schmeckt die Zukunft?

Die Anuga 2021 bildet den krönenden Abschluss der erfolgreichen Roadshow "Zukunft schmeckt".