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Pressemitteilungen

06.11.2019, Beriln

Hersteller können nur vermeidbare Lebensmittelverluste reduzieren

Anlässlich der heutigen Auftaktveranstaltung des Nationalen Dialogforums...
04.11.2019, Berlin

BVE-Konjunkturreport Ernährungsindustrie 10-19

Konjunktur
Die deutsche Ernährungsindustrie musste im August 2019 einen...

Terminkalender

27
Nov
27.11.2019 12:30 - 16:00 Uhr, Bayern Innovativ GmbH, Am Tullnaupark 8, Nürnberg

Energieeffizienz-Netzwerk für die Ernährungsindustrie

Die Veranstaltung richtet sich bevorzugt an Unternehmen der Ernährungsindustrie, die daran interessiert sind, sich einem Energieeffizienz-Netzwerk anzuschließen.
03
-
04
Dez
03.12.2019 10:00 Uhr - 04.12.2019 16:30 Uhr, Berlin, Forum Adlershof

DLG-Food Industry-Veranstaltung: "Digitale Transformation der Food Supply Chian"

17
-
26
Jan
17.-26.01.2020, Berlin

Internationale Grüne Woche

Gemeinschaftschaftsauftritt Lebensmittelwirtschaft, Internationale Grüne Woche, 17.-26.1.2020, Berlin

„Wir sind offen für Erstanfragen aller deutschen Unternehmen!“

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Das Thema Exportförderung ist ein Schwerpunktthema des Außenwirtschaftstages der Agrar- und Ernährungswirtschaft. Neben staatlichen Institutionen, wie beispielsweise das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), engagieren sich in Deutschland auch privatwirtschaftliche Organisationen in der Exportförderung – so unter anderem der Verein „Food – Made in Germany (FMIG)“. Wir haben mit Ralf Pohle, Geschäftsführer FMIG, über Relevanz und Vorteile einer privatwirtschaftlichen Exportförderung gesprochen.

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BVE: Herr Pohle, Sie sind Geschäftsführer des FMIG. Was machen Sie hier genau und warum ist das so relevant?

Ralf Pohle: Food – Made in Germany e. V. vertritt als Exportorganisation der Ernährungsbranche über 60 mittelständische Unternehmen aus Deutschland, meist inhabergeführte Familienbetriebe, oft auch mit Biosortimenten. Unsere Mitglieder stellen ein breites Warenspektrum her, darunter Back- und Teigwaren, Getreideerzeugnisse, Konserven, Tiefkühlsortimente, Saucen, Gewürze, Getränke, Wurstwaren, Bier, Wein und Fischzubereitungen. Elf Marketinginstitutionen der Bundesländer und sechs nationale Verbände bilden unseren Beirat, wir sind Mitglied der „German Export Association for Food and Agriproducts (GEFA)“ – die zentrale Anlaufstelle für alle Exportbeteiligten aus der Agrar- und Ernährungswirtschaft. Dadurch haben wir eine enge Anbindung an die deutschen Regionen und Branchen und sehen auch die Unternehmen, für die eine Exportquote von 30 Prozent – etwa der Bundesdurchschnitt der Branche – noch ein hehres Ziel ist.

BVE: Mit welchen Instrumenten der Exportförderung unterstützen Sie Ihre Mitglieder ganz konkret?

Ralf Pohle: Wir sind offen für Erstanfragen aller deutschen Unternehmen zu internationalen Fragen, nicht nur unserer Mitglieder. Aktuell bieten wir eine Rundumberatung zum Export am Unternehmenssitz an, ein vom Bundesministerium gefördertes Vorhaben – ein idealer Einstieg in den Auf- oder Ausbau von Märkten zu vertretbaren Kosten. Exklusive Leistungen für Mitglieder oder kostenpflichtig sind Informationen und Kontakte in die Märkte, Marktrecherchen, die Zeichennutzung des FMIG, Seminare, einige Auslandsmessen oder Matchmaking.

BVE: Welchen Mehrwert kann eine privatwirtschaftliche Exportförderung, wie sie der FMIG bietet, gegenüber der nationalen Exportförderung, zu der ja beispielweise das BMEL-Auslandsmesseprogramm zählt, leisten?

Ralf Pohle: Wir arbeiten eng mit dem BMEL zusammen und bringen dort regelmäßig Projektvorschläge ein. Das Bundesprogramm, unter anderem mit Geschäftsreisen, Messen, Länderstudien und Förderprojekten, ist eine wichtige Stütze für alle Stakeholder im Lebensmittelexport. Ohne diese Angebote täten sich gerade kleinere Unternehmen schwer.

FMIG ergänzt diese Palette und berät darüber hinaus zur Erschließung von Auslandsmärkten. Die Firmen sind fünf Tage auf Reisen oder Messen, viele Fragen müssen vorab oder danach geklärt werden. Für unsere Mitglieder und Fördermitglieder sind wir die verlängerte Werkbank im Export – über das ganze Jahr, für alle Länder, für viele Themen, für deutsche Hersteller und deren potenzielle Auslandskunden. Lassen Sie mich ein paar Beispiele geben: Wer importiert deutsche Produkte in Spanien? Wer bietet Christstollen für Großbritannien an? Gibt es eine Anwaltskanzlei mit Büros in Deutschland und Japan? Welcher Exportleiter kann von der Messe in Seoul ein Feedback geben? Gibt es Änderungen der Deklarationsvorschriften in den USA? Welche Auswirkungen hat das Freihandelsabkommens mit Kanada auf ein bestimmtes Sortiment? Solch spezifische Fragen beantworten wir kontinuierlich, unser Vereinsnetzwerk hilft da, schnell Antworten zu finden.

BVE: Herr Pohle, wir danken Ihnen für das Gespräch!