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BVE-Branchenleitfaden zum Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK), 3. aktualisierte Auflage 2022 PDF
BVE-Branchenleitfaden zum Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK), 3. aktualisierte Auflage 2022 Verantwortung für unsere gemeinsamen Nachhaltigkeitsziele zu übernehmen, ist eine Aufgabe für alle Unternehmen und Institutionen in Deutschland. Dies gilt insbesondere auch für die Unternehmen der deutschen Ernährungsindustrie. Sie stellen sich ihrer Verantwortung für Nachhaltigkeit und steigern ihr ökonomisches, ökologisches und soziales Engagement für wichtige Lebensumstände nachfolgender Generationen mit einer wachsenden Weltbevölkerung. Nachhaltigkeit in der Lebensmittelherstellung hat weltweite Bedeutung und stellt sich der Herausforderung, die Ernährung einer wachsenden Weltbevölkerung auf eine Weise zu sichern, die für die Umwelt und die Menschen tragfähig ist und auch das Tiewohl schützt. Nachhaltigkeit kann nur gemeinsam erreicht werden. Für viele Lebensmittelhersteller ist nachhaltiges Wirtschaften heute bereits ökonomisch unabdingbar, weil ohne eine intakte Umwelt, eine kaufkräftige Gesellschaft sowie gesunde Konsumenten keine Gewinne möglich sind. Gleichzeitig erleben die Unternehmen zunehmend den Einfluss des Klimawandels auf ihre Rohwarenverfügbarkeit sowie die Verschärfung des Sozialgefälles in globalen Lieferketten. Die deutsche Ernährungsindustrie muss Lösungen für eine nachhaltige Lebensmittelproduktion vorantreiben und kann sich dadurch auch international Wettbewerbsvorteile verschaffen. Nachhaltiges Handeln fängt im eigenen Unternehmen an und geht über das Hoftor hinaus, indem es z. B. Lieferketten- und Rohstoffmanagement, Energieeffizienz und Abfallvermeidung, aber auch die Qualität von Arbeit und gemeinsam mit den Kunden das soziale Engagement betrifft. Schließlich können nachhaltige Produkte nur durch verstärkte Nachhaltigkeitsleistungen auf allen Stufen der Wertschöpfungskette erreicht werden. Gute Beispiele, ausstrahlende Aktivitäten und Initiativen sind vielfältig. Sie machen Mut, um den zahlreichen weiteren Herausforderungen zu begegnen. Eine Hauptrolle spielt die Frage, wie man von der einzelnen Maßnahme zu einer Strategie kommt und wie sich daraus messbare und erreichbare Ziele entwickeln lassen. Was bedeutet es, Nachhaltigkeit als Unternehmenspolitik in allen Geschäftsbereichen und Stufen der Wertschöp fung zu verankern? Wie soll man kommunizieren, wo und wie sich die Unternehmen für mehr Nachhaltigkeit engagieren? Wie soll mit Anforderungen der Stakeholder und Kunden umgegangen werden? Die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) möchte die Ernährungsindustrie bei der Entwicklung wirksamer Nachhaltigkeitsstrategien und -indikatoren unterstützen. Sie tut dies im Dialog mit dem Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE), der die Bundesregierung berät und den Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) ins Leben gerufen hat. Mit diesem Branchenleitfaden zum DNK fördert der Spitzenverband der Lebensmittelhersteller die Bereitschaft der Unternehmen zu mehr Transparenz über ihre Leistungen und Ziele. Gleichzeitig bietet er Orientierung und Anleitung, um den neuen gesetzlichen Anforderungen an eine nachhaltige Unternehmensführung gerecht zu werden. RNE und BVE möchten Unternehmen unterstützen, ihre Geschäftspraxis auf den Prüfstand zu stellen, die vorhandenen Potenziale zu identifizieren, zu mobilisieren und zu beschreiben, wo ihr Unternehmen auf dem Weg in ein integriertes Nachhaltigkeitsmanagements steht. Dazu gehört auch, über Zielkonflikte zu sprechen, über Hindernisse und wie man sie bewältigen kann.
Wie schmeckt die Zukunft? Nachhaltigkeitstrends in der Ernährungsindustrie 2021 PDF
Wie schmeckt die Zukunft? Nachhaltigkeitstrends in der Ernährungsindustrie 2021 Für die deutschen Lebensmittelhersteller ist Nachhaltigkeit kein Trend, es ist die Voraussetzung für die Zukunftsfähigkeit unserer Branche. Eine nachhaltige Lebensmittelproduktion sichert die Versorgung der Menschen mit Nahrungsmitteln in einer Weise, die unter ökologischen, ökonomischen und sozialen Aspekten tragfähig ist. Nachhaltiges Wirtschaften bedeutet also eine intakte Umwelt, eine kaufkräftige Gesellschaft, gesunde Konsumenten, eine ertragreiche Produktion und unternehmerischen Fortbestand langfristig zu sichern. Nachhaltigkeit ist dabei auch ein Treiber für Qualität und Innovation und damit auch ein Faktor für mehr Wertschöpfung und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen. Dabei ist es wichtig zu betonen, dass Nachhaltigkeit ein Prozess ist, der in der Ernährungsindustrie bereits fortgeschritten ist und wo es nun darum geht, noch ambitioniertere Ziele wie Klimaneutralität, die Einhaltung unternehmerischer Sorgfaltspflichten über den eigenen Standort hinaus entlang der gesamten Wertschöpfungskette oder auch die Förderung nachhaltiger Konsummuster zu erreichen. Aus diesem Grund haben wir zur Anuga 2021 – der Weltleitmesse für Lebensmittel – einen Blick auf die wichtigsten Nachhaltigkeitstrends in der Ernährungsindustrie geworfen, die zu diesen ambitionierten Zielen beitragen. Mit der vorliegenden Studie „Wie schmeckt die Zukunft? – Nachhaltigkeitstrends in der Ernährungsindustrie 2021“ haben die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie zusammen mit Innova Market Insights den Fokus auf den Puls der Zeit gelegt und nachdrücklich unter Beweis gestellt, dass unsere Branche ihre Rolle bei der Transition hin zu einem nachhaltigen Wirtschaftssystem annimmt und Lösungen für die Zukunft anbietet.
 

Pressemitteilungen

22.09.2022, Berlin/Bonn

Verfügbarkeit von Rohstoffen bleibt für die Lebensmittelhersteller die größte Herausforderung

Die Abhängigkeit von globalisierten Warenströmen, bei gleichzeitig...
05.09.2022, Berlin

Ernährungsindustrie: Erweitertes Entlastungspaket ist überlebenswichtig für Nahrungsmittelhersteller

Die Ernährungsindustrie begrüßt die Erweiterung und Verlängerung der...

Terminkalender

Biodiversität in der Ernährungsindustrie


DIGITALE VERANSTALTUNGSREIHE 29. APRIL BIS 20. JUNI 2022


Die Grundlage für ein zukunftsorientiertes Lebensmittelsystem liegt in funktionsfähigen und biologisch vielfältigen Ökosystemen. Sie bilden für die Lebensmittelhersteller die direkte Basis der eigenen Produkte und sind Grundlage für neue Innovationen, sichern wirtschaftliche Entwicklung sowie Lebensqualität. Deren Schutz, die Wiederherstellung und nachhaltige Nutzung ist eine der zentralen gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit und die deutsche Ernährungsindustrie als viertgrößter deutscher Industriezweig und wichtiger Abnehmer von Agrarrohstoffen bekleidet eine wichtige Rolle zur Verwirklichung der nationalen, europäischen und globalen Biodiversitätsziele.

Die digitale Veranstaltungsreihe, organisiert von der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie, der Bodensee-Stiftung und dem Global Nature Fund, stellt durch inspirierende Praxisbeispiele und Fachimpulse vor, welche Aspekte beim Schutz der biologischen Vielfalt eine wichtige Rolle spielen, welche Chancen dahinterstecken und wie Unternehmen der Ernährungsindustrie einen konkreten Beitrag zum Schutz der Biodiversität leisten können.


Das Programm zur Veranstaltungsreihe "Biodiversität in der Ernährungsindustrie" finden Sie hier zum Download.

THEMENSCHWERPUNKTE UND TERMINE

  1. 29. April 2022 | 11:00 – 12:30 Uhr: Nach Klima jetzt Biodiversität?! Gute Gründe für Engagement in der Ernährungsindustrie
  2. 05. Mai 2022 | 11:00 – 12:15 Uhr: Kriterien für Biodiversität in Standards und Einkaufsvorgabender Lebensmittelbranche – Aktuelle Entwicklungen
  3. 10. Mai 2022 | 11:00 – 12:15 Uhr: Integration von Biodiversität in das betriebliche Nachhaltigkeitsmanagement – Tools und Instrumente
  4. 02. Juni 2022 | 11:00 – 12:15 Uhr: Multi Stakeholder-Initiativen – Ansätze und Strategien zum Schutz der Biodiversität
  5. 13. Juni 2022 | 11:00 – 12:15 Uhr: Entwaldungsfreie Lieferketten – Praxisbeispiele von Engagement für Biodiversität
  6. 20. Juni 2022 | 11:00 – 12:15 Uhr: Biodiversität mit Erzeugern schützen – Beispiele für Projekte in der Lebensmittelkette
Die Veranstaltungen sind kostenfrei.

>>> Zur kostenlosen Anmeldung.