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Pressemitteilungen

04.02.2019, Berlin

BVE-Konjunkturreport Ernährungsindustrie 01-19

Die deutsche Ernährungsindustrie erwirtschaftete im November 2018 einen Umsatz von 15,9 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahr sank er damit um 1,7 Prozent. Grund für diese Entwicklung war vor allem eine Verringerung der Absatzmenge um 2,2 Prozent.
16.01.2019, Berlin

Minhoff ruft Politik und Unternehmen zu mehr Bekenntnis für Europa auf

Anlässlich der Internationalen Grünen Woche 2019 veröffentlicht die...

Terminkalender

26
Feb
26.02.2019 10:00 - 15:00 Uhr, HDLE, Berlin

BVE-Ausschuss für Umwelt-, Klima- und Energiepolitik

05
-
08
Mär
05.-08.03.2019, Tokyo

Japan: Foodex Japan 2019

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat die...

Warenterminmärkte

Agrarrohstoffe werden sowohl tagesaktuell als auch mit Lieferung zu einem späteren Zeitpunkt („auf Termin“) gehandelt. Diese sogenannten Termingeschäfte finden an Börsen und außerbörslich („OTC - Over the Counter“) statt. Bekannte Agrarbörsen sind zum Beispiel die Matif in Paris sowie CME/CBOT in Chicago. In Deutschland bietet die EEX in Leipzig verschiedene Agrarterminkontrakte an. Die größten Agrarterminbörsen befinden sich in Asien und Amerika. Die Terminbörsen in Europa sind noch vergleichsweise klein, da die europäischen Agrarmärkte lange Zeit durch die EU-Agrarpolitik gesteuert wurden und daher Terminmarktinstrumente weniger Bedeutung hatten.

Warentermingeschäfte sind für die deutsche Ernährungsindustrie heute ein wichtiges Instrument zur Preisfindung auf volatilen Agrarmärkten und zur Absicherung von Preisschwankungen bei Agrarrohstoffen. Damit Warenterminmärkte funktionieren, sind Transparenz sowie eine ausreichende Anzahl an Marktteilnehmern und Liquidität erforderlich.

Die BVE hat sich im Rahmen der europäischen Finanzmarktregulierung bei Agrarwarentermingeschäften für eine Regulierung mit Augenmaß eingesetzt. Agrartermingeschäfte müssen in ihrer Funktionsweise gestärkt werden und als Absicherungsinstrument für die Ernährungsbranche erhalten bleiben; gleichzeitig gilt es Marktmissbrauch, zum Beispiel durch sogenanntes „Cornern“, vorzubeugen. Die Einführung einer Finanztransaktionssteuer, wie von einigen EU-Mitgliedstaaten befürwortet, lehnt die BVE grundsätzlich ab.

BVE-Seminar „Absicherung von Währungsrisiken in der Ernährungsindustrie“ – Branche diskutiert Herausforderungen im internationalen Geschäft

Am 22. Februar 2016 fand in Berlin das BVE-Seminar „Absicherung von Währungsrisiken in der Ernährungsindustrie“ gemeinsam mit der Deutsche Bank AG statt. Verbands- und Unternehmensvertreter aus...
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Gegen Überregulierung bei Warentermingeschäften

Der Deutsche Bauernverband (DBV), der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) und die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) unterstützen das Europäische Parlament, für ordnende Maßnahmen auf den Finanzmärkten einzutreten, die deren Funktionsfähigkeit stärken. Die Möglichkeiten zur Absicherung von Agrarrohstoffpreisrisiken durch Warentermingeschäfte dürfen dabei aber nicht durch eine Überregulierung geschwächt werden.
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