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Olivier Kölsch
Olivier Kölsch
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Pressemitteilungen

21.09.2017, Köln

BVE-Bilanz zur Anuga 2017

Die Ernährungsindustrie war im ersten Halbjahr 2017 auf Wachstumskurs....
13.09.2017, Berlin

BVE veröffentlicht sechsten Teil der Reihe "FAKT: ist" zum Thema Lebensmittelexport

Die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) hat die...

Terminkalender

24
Sep
24.09.2017 17:00 - 22:00 Uhr, Hopfingerbräu im Palais, Berlin

Wahlparty am Reichstag

29
Sep
29.09.2017 14:00 - 15:30 Uhr, Messe Dortmund

Gründermesse DIE INITIALE

Die Future Agro Challenge (FAC) ist ein weltweiter Wettbewerb für...

Warenterminmärkte

Agrarrohstoffe werden sowohl tagesaktuell als auch mit Lieferung zu einem späteren Zeitpunkt („auf Termin“) gehandelt. Diese sogenannten Termingeschäfte finden an Börsen und außerbörslich („OTC - Over the Counter“) statt. Bekannte Agrarbörsen sind zum Beispiel die Matif in Paris sowie CME/CBOT in Chicago. In Deutschland bietet die EEX in Leipzig verschiedene Agrarterminkontrakte an. Die größten Agrarterminbörsen befinden sich in Asien und Amerika. Die Terminbörsen in Europa sind noch vergleichsweise klein, da die europäischen Agrarmärkte lange Zeit durch die EU-Agrarpolitik gesteuert wurden und daher Terminmarktinstrumente weniger Bedeutung hatten.

Warentermingeschäfte sind für die deutsche Ernährungsindustrie heute ein wichtiges Instrument zur Preisfindung auf volatilen Agrarmärkten und zur Absicherung von Preisschwankungen bei Agrarrohstoffen. Damit Warenterminmärkte funktionieren, sind Transparenz sowie eine ausreichende Anzahl an Marktteilnehmern und Liquidität erforderlich.

Die BVE hat sich im Rahmen der europäischen Finanzmarktregulierung bei Agrarwarentermingeschäften für eine Regulierung mit Augenmaß eingesetzt. Agrartermingeschäfte müssen in ihrer Funktionsweise gestärkt werden und als Absicherungsinstrument für die Ernährungsbranche erhalten bleiben; gleichzeitig gilt es Marktmissbrauch, zum Beispiel durch sogenanntes „Cornern“, vorzubeugen. Die Einführung einer Finanztransaktionssteuer, wie von einigen EU-Mitgliedstaaten befürwortet, lehnt die BVE grundsätzlich ab.

BVE-Seminar „Absicherung von Währungsrisiken in der Ernährungsindustrie“ – Branche diskutiert Herausforderungen im internationalen Geschäft

Am 22. Februar 2016 fand in Berlin das BVE-Seminar „Absicherung von Währungsrisiken in der Ernährungsindustrie“ gemeinsam mit der Deutsche Bank AG statt. Verbands- und Unternehmensvertreter aus...
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Gegen Überregulierung bei Warentermingeschäften

Der Deutsche Bauernverband (DBV), der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) und die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) unterstützen das Europäische Parlament, für ordnende Maßnahmen auf den Finanzmärkten einzutreten, die deren Funktionsfähigkeit stärken. Die Möglichkeiten zur Absicherung von Agrarrohstoffpreisrisiken durch Warentermingeschäfte dürfen dabei aber nicht durch eine Überregulierung geschwächt werden.
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