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Pressemitteilungen

28.02.2019, Beriln

BVE-Konjunkturreport Ernährungsindustrie 02-19

Konjunktur
Im Dezember 2018 erwirtschaftete die deutsche...
27.02.2019, Berlin

Mit Augenmaß und Fakten zu einer intelligenten Plastikreduktion

Anlässlich des heutigen Runden Tisches mit Bundesumweltministerin Svenja...

Terminkalender

09
Apr
09.04.2019 09:15 - 16:45 Uhr, Bonn, Universitätsclub

FEI-Kooperationsforum 2019 "Innovative Fermentationsprozesse für Lebensmittel"

24
-
26
Apr
24.-26.04.2019, Ho-Chi-Minh-Stadt

Vietnam: Food & Hotel Vietnam 2019

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat die...

Müssen Verbraucher wegen der Hitze für Lebensmittel bald tiefer in die Tasche greifen?

01.08.2018
Ganz Deutschland redet vom Wetter - wir über Lebensmittelpreise. Während die Landwirte um ihre Ernte auf den Feldern bangen, die Menschen unter der Hitze ächzen oder einfach nur den Sommer genießen, klingen in der BVE-Pressestelle die Telefone heiß. „Sie können es sich schon denken, ich rufe wegen der Hitze an“, ist die Begrüßung der Journalisten am Telefon. Darauf folgt die Frage nach den Lebensmittelpreisen. Müssen die Verbraucher aufgrund möglicher Ernteausfälle bald tiefer in die Tasche greifen? Diese Frage ist mit einem klaren „JEIN“ und „…die Sache ist komplizierter“ zu beantworten – eine Antwort die manchem Journalisten den Schweiß auf die Stirn treiben lässt.

Wagen wir trotz steigendem Thermometer einen kurzen Erklärungsversuch: Lebensmittel und deren Rohstoffe können heutzutage nahezu weltweit ver- und gekauft werden. Rund drei Viertel der in der deutschen Ernährungsindustrie verarbeiteten Rohstoffe stammen aus Deutschland. Was hier nicht bezogen werden kann, wird in der EU oder aus Drittländern beschafft. Der globale Markt kann so Liefer- oder Qualitätsengpässe bei Rohstoffen kompensieren. Die Rohstoffpreise schwanken dabei immer mit dem Angebot und der Nachfrage am Weltmarkt, was wiederum durch Witterung, Ernte oder auch Wechselkurse beeinflusst wird. Kurzfristige Schwankungen bei Rohstoffpreisen, zum Beispiel durch Wettereinflüsse, sind daher ein bekanntes Phänomen für Hersteller von Lebensmitteln. Da Rohstoffe in der Ernährungsindustrie mit einem Kostenanteil von 40 Prozent einer der größten Kostentreiber sind, versuchen Lebensmittelproduzenten Planungssicherheit durch langfristige Lieferverträge zu erreichen, um die Schwankungen der Rohstoffpreise auszugleichen. Damit wird zumindest kurz- bis mittelfristig dem Verbraucher auch eine Preisstabilität garantiert. Mittelfristig müssen sich höhere Produktionskosten jedoch auch in den Endverbraucherpreisen widerspiegeln. Kaufen Verbraucher Rohstoffe unverarbeitet ein – beispielsweise frisches Obst oder Gemüse – sind die Preisschwankungen am deutlichsten spürbar.