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BVE-Jahresbericht 2020 PDF
BVE-Jahresbericht 2020 TATEN statt WORTE Essen ist die Grundlage unserer Existenz. Es ist sogar so grundlegend und alltäglich, dass vielen Verbrauchern die weitreichende Bedeutung unserer Errungenschaft – eine flächendeckende Versorgung mit qualitativ hochwertigen und sicheren Lebensmitteln in ganz Deutschland – erst durch die Corona-Krise wieder bewusst geworden ist. Das Angebot der deutschen Ernährungsindustrie ist so breit und vielfältig, dass jegliche Verbraucherwünsche auch während der Pandemie bedient werden können und Regale nicht lange leer stehen. Kompromisslos fordern Verbraucher nicht nur einen einwandfreien Geschmack der Lebensmittel, sondern zunehmend auch die Einhaltung von Nachhaltigkeitsstandards. Gleichzeitig müssen die Produkte verbraucherfreundlich und erschwinglich sein. Hunderttausende Landwirte, Lebensmittelhersteller und -händler, das Handwerk und die Gastronomie wachsen jedes Jahr aufs Neue über sich hinaus und nehmen diese Herausforderungen an. Statt nur zu reden, lässt die Branche Worten Taten folgen und stellt die Weichen für eine zukunftssichere Versorgung mit geschmackvollen Lebensmitteln. Sie zeigt damit einmal mehr: Nur Wertschöpfer und nicht Wortschöpfer können Nachhaltigkeit nach vorne bringen. Ausdruck dieser Tatkraft sind unter anderem 40.000 neue Produkte, die jährlich auf den Markt kommen. Hinzu kommen veränderte Rezepturen, Verpackungen oder Herstellungsprozesse. Die vergangenen Monate haben außerdem gezeigt, dass diese Tatkraft systemrelevant und verlässlich ist. Durch das persönliche Engagement eines jeden Akteurs entlang der Wertschöpfungskette Lebensmittel konnte die Versorgung mit Nahrungsmitteln trotz Corona-Krise sichergestellt werden. Der Blick zurück auf 2019 zeigt ein gutes Jahr. Obwohl das Wirtschaftswachstum gedämpft war und Handelsschwierigkeiten nach wie vor das volle Potenzial dämpften, konnte die deutsche Ernährungsindustrie erneut ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen. So ließ sich der Umsatz um 3,2 Prozent steigern. Dieser Jahresbericht ist ein Beleg für den Erfolg der Lebensmittelhersteller und ihres Dachverbandes, der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie. Hieran haben vor allem unsere Mitglieder einen entscheidenden Anteil. Die Unterstützung und das Vertrauen für und in das Team der BVE sind herausragend. Dafür danken wir ganz herzlich! Wir werden auch in diesem Jahr mit voller Kraft für die Interessen unserer Mitglieder eintreten und unsere Stimme wahrnehmbar erheben. Gemeinsam meistern wir die Herausforderungen dieser Krise. Wir wünschen Ihnen nichtsdestoweniger ein gutes und erfolgreiches Jahr 2020 - und einen hoffnungsvollen Blick Richtung 2021!
Ernährungsindustrie.2020 PDF
Ernährungsindustrie.2020 Erfahren Sie hier mehr über die wichtigsten Kerndaten der Ernährungsindustrie 2019.
Ernährungsindustrie.2019 PDF
Ernährungsindustrie.2019 Erfahren Sie hier mehr über die wichtigsten Kerndaten der Ernährungsindustrie 2019.
BVE auf einen Blick: Die starke Stimme für die Ernährungsindustrie, Stand: 17.5.2019 PDF
BVE auf einen Blick: Die starke Stimme für die Ernährungsindustrie, Stand: 17.5.2019 Erfahren Sie mehr über das Selbstverständnis und die Aufgaben der BVE.
BVE-Broschüre: FAKT: ist 5: Nachhaltiges Palmöl PDF
BVE-Broschüre: FAKT: ist 5: Nachhaltiges Palmöl Mit der Reihe FAKT: ist informiert die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie über Themen rund um Lebensmittel, die die Branche, Politik, Zivilgesellschaft und Öffentlichkeit bewegen. Palmöl ist weltweit das bedeutendste Pflanzenöl und ein wichtiger Rohstoff in der Lebensmittelherstellung. Immer wieder steht Palmöl wegen Regenwaldrodung, der Gefährdung bedrohter Tierarten sowie Konflikten über Landrechte in der Kritik. Die fünfte Ausgabe der Reihe informiert über die Herstellung und Verwendung von Palmöl und zeigt auf, welchen Beitrag die deutsche Ernährungsindustrie für mehr Nachhaltigkeit in der Palmöllieferkette leistet.
PwC/BVE-Exportbarometer Mai 2018 PDF
PwC/BVE-Exportbarometer Mai 2018 Die aktuelle Geschäftslage in den Auslandsmärkten insgesamt wird von den Exportleitern ähnlich wie in den beiden Befragungswellen zuvor beurteilt: Der Saldo aus positiven und negativen Urteilen liegt bei 57%-Punkten. Es gibt jedoch Unterschiede zwischen den Branchen: Während sich bei Backwaren die Geschäftslage im Vergleich zum Vorjahr deutlich verbessert hat (80%-Punkte, +21%-Punkte), verzeichnen alkoholfreie Getränke, Süßwaren und Feinkost/Fertiggerichte einen Rückgang von ca. 20%-Punkten. Die Entwicklung der Geschäftserwartung für die kommenden 6 Monate wird insgesamt etwas pessimistischer gesehen als 2017 und geht um 5%-Punkte zurück. Während die Branchen Molkerei-produkte (45%-Punkte, +9%-Punkte im Vergleich zu Dez. 2017) und Bier (32%-Punkte, +6%-Punkte) mit mehr Optimismus auf die kommenden Monate blicken, ist man bei den übrigen Branchen insbesondere bei Backwaren (38%-Punkte, -27%-Punkte) und Obst- und Gemüseverarbeitung (28%-Punkte, -17%-Punkte) eher skeptisch. Entsprechend hat sich das Exportklima der deutschen Ernährungswirtschaft negativ entwickelt. Der Index, der aus der Beurteilung von Geschäftslage und Geschäftserwartung ermittelt wird, ist im Vergleich zum Winter 2017 um 4%-Punkte auf aktuell 42%-Punkte gesunken. Dies gilt insbesondere für die Branchen alkoholfreie Getränke (43%-Punkte, -14%-Punkte), Feinkost/Fertiggerichte (52%-Punkte, -14%-Punkte) und Süßwaren (44%-Punkte, -13%-Punkte).
PwC/BVE-Exportbarometer Dezember 2017 PDF
PwC/BVE-Exportbarometer Dezember 2017 Die Beurteilung der aktuellen Geschäftslage wird von den Exportleitern als stärker zum Vorjahr beurteilt: Der Saldo aus positiven und negativen Urteilen legte um 8%-Punkte auf nun 58%-Punkte zu. Dieses Jahr beurteilen insbesondere die Branchen Öle (61%-Punkte, +42%-Punkte) Feinkost/Fertiggerichte (81%-Punkte, +37%-Punkte) und alkoholfreie Getränke (79%-Punkte, +24%-Punkte) die aktuelle Geschäftslage positiv. Die Entwicklung der Geschäftserwartung für die kommenden 6 Monate wird je nach Branche unterschiedlich gesehen, wobei sich fast durchgängig deutliche Unterschiede zur Vormessung zeigen. Während man derzeit insbesondere bei Backwaren (65%-Punkte, +43%-Punkte) sowie Obst- und Gemüseprodukten (45%-Punkte, +17%-Punkte) und Fleisch- und Wurstwaren (34%-Punkte, +20%-Punkte) mit mehr Optimismus auf die kommenden Monate blickt, ist man bei Molkereiprodukten (36%-Punkte, -9%-Punkte), Öl (23%-Punkte, -11%-Punkte), Bier (26%-Punkte, -8%-Punkte) und alkoholfreien Getränken (37%-Punkte, -14%-Punkte) eher skeptisch. Das Exportklima der deutschen Ernährungswirtschaft steigt erneut. Der Index, der aus der Beurteilung von Geschäftslage und Geschäftserwartung ermittelt wird, hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 5%-Punkte auf aktuell 46%-Punkte erhöht. Spitzenwerte erreichen vor allem die Hersteller von Feinkost/Fertiggerichten (66%-Punkte, +27%-Punkte), Ölen (41%-Punkte, +24%Punkte) und alkoholfreien Getränke (57%-Punkte, +15%-Punkte).
Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft: Deutscher Agraraußenhandel 2015 PDF
Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft: Deutscher Agraraußenhandel 2015 Deutsche Lebensmittel werden nicht nur im Inland, sondern auch im Ausland sehr geschätzt. Die deutsche Landwirtschafts- und Ernährungsbranche ist bekannt für ihre Innovationen, ihre Produktivität und ihre qualitativ hochwertigen, sicheren und vielfältigen Produkte. Zur Sicherung und Steigerung von Wertschöpfung, Wohlstand und Arbeitsplätzen in Deutschland – insbesondere auch in den ländlichen Räumen – sind Exporte eine wichtige Säule dieser Branche.
PwC/BVE-Exportbarometer Mai 217 PDF
PwC/BVE-Exportbarometer Mai 217 Das Exportklima der Ernährungsindustrie ist im Mai 2017 deutlich angestiegen. Der Saldo aus Geschäftslage und -erwartungen stieg im Vorjahresvergleich um +8 Punkte auf 44 Punkte. Getragen wird der positive Trend durch die verbesserte aktuelle Geschäftslage. Bei der Mehrzahl der Teilbranchen verbesserte sich das Exportklima gegenüber dem Vorjahr, nur die Exporteure von Bier, Backwaren und Öl zeigten sich pessimistischer. Die wichtigsten Exportmärkte sind laut Einschätzung der Unternehmen derzeit die Niederlande, Frankreich, die Schweiz, Österreich, Italien, die USA und China. Der Anteil der Unternehmen, die auch in Länder außerhalb der EU exportieren, lag im Vorjahresvergleich konstant bei 74 Prozent. Die Erwartungen an einen steigenden Absatz in den nächsten sechs Monaten verbesserten sich für die Niederlande, Frankreich, Belgien und Spanien sowie für China und Japan. Lebensmittelexporteure erwarten negative Folgen des Brexit Jeden dritten Euro verdienen deutsche Lebensmittelhersteller heute im Ausland, der Für die Ernährungsindustrie ist das Vereinigte Königreich mit einem Exportvolumen von jährlich 4,2 Milliarden Euro der fünftgrößte Absatzmarkt. Angesichts der ungewissen wirtschaftlichen Beziehungen zu Großbritannien nach dem Brexit betrachten die Unternehmen der Ernährungsindustrie die Entwicklungen besorgt. In der aktuellen Befragung äußerten 49 Prozent der Unternehmen, dass sie negative Folgen des Brexit für die wirtschaftliche Entwicklung der Branche befürchten, 43 Prozent erwarten keinen Einfluss. Während eine Mehrheit von 54 Prozent der Unternehmen keine Auswirkungen auf die Gesamtexporte annimmt, gehen 61 Prozent der Unternehmen zumindest von sinkenden Exporten in das Vereinigte Königreich aus. Die Erwartungen sind jedoch von Branche zu Branche unterschiedlich; so erwartet beispielsweise die Backwarenindustrie negative Folgen des Brexit für ihr gesamtes Exportgeschäft. Da nur knapp die Hälfte der Unternehmen überhaupt im Exportgeschäft mit Großbritannien aktiv ist, liegt der Anteil der UK-Exporte am Gesamtexport bei der Mehrheit der Teilbranchen und Unternehmen unterhalb von 10 Prozent. Unternehmen sehen Zollfreiheit als wichtigstes Ziel nach dem Brexit Damit das Vereinigte Königreich für die Ernährungsindustrie ein attraktiver Absatzmarkt bleibt, sprechen sich 74 Prozent der Unternehmen für einen zollfreien Marktzugang als wichtigstes Ziel nach den Austrittsverhandlungen aus. Immerhin 60 Prozent fordern dabei auch die Vermeidung von nicht-tarifären Handelshemmnissen wie beispielsweise abweichende Produkt- oder Kennzeichnungsvorschriften. Die Branche bereitet sich aber auch darauf vor, auf mehrere alternative Märkte auszuweichen, um fehlendes UK-Geschäft zu kompensieren. Für 43 Prozent der Unternehmen kommen dazu andere EU-Märkte in Betracht, 29 Prozent erwägen Märkte außerhalb der EU und 22 Prozent rechnen mit einer Verlagerung zugunsten des Heimatmarkts Deutschland. 36 Prozent haben noch keine Alternative in Aussicht.
PwC/BVE-Exportbarometer Dezember 2016 PDF
PwC/BVE-Exportbarometer Dezember 2016 Die aktuelle Geschäftslage in den Auslandsmärkten wird von den Exportleitern etwas besser beurteilt, als noch vor einem halben Jahr. Der Saldo aus positiven und negativen Urteilen stieg um 11%-Punkte von 39%-Punkten auf 50%-Punkte an. Zwischen den einzelnen Branchen gibt es jedoch Unterschiede. Besonders positiv wird die Geschäftslage von den Branchen Backwaren (77%-Punkte), Molkereiprodukten (58%-Punkte) und Fleischwaren (56%-Punkte) bewertet. Die Entwicklung der Geschäftserwartung für die kommenden 6 Monate wird je nach Branche unterschiedlich gesehen. Während man bei Obst-und Gemüseverarbeitung (43%-Punkte), Bier (42% Punkte) und Molkereiprodukten (33%-Punkte) mit mehr Optimismus auf die kommenden Monate blickt, ist man bei den übrigen Branchen eher skeptisch. Das Exportklima der deutschen Ernährungswirtschaft hat sich im Dezember 2016 nach vorangegangen dreimaliger Eintrübung nun wieder aufgehellt. Der Index, der aus der Beurteilung von Geschäftslage und Geschäftserwartung ermittelt wird, hat im Vergleich zum Frühjahr dieses Jahres um 5%-Punkte von 36%-Punkte auf 41%-Punkte zugelegt. Spitzenwerte erreichen vor allem die Hersteller von Backwaren (58%-Punkte) und Bier (52%-Punkte).
BVE-Broschüre: FAKT: ist 4: Lebensmittelqualität PDF
BVE-Broschüre: FAKT: ist 4: Lebensmittelqualität Mit der Reihe „FAKT: ist“ befasst sich die BVE regelmäßig mit aktuellen Themen der Ernährungsindustrie und trägt zu einer sachlichen, faktenbasierten Aufklärung bei. Laut Duden ist Qualität „die Gesamtheit der charakteristischen Eigenschaften eines Produktes“. Je nach Blickwinkel – sei es aus politischer, Hersteller, Händler- oder Verbrauchersicht – werden unterschiedliche Anforderungen an Lebensmittel und den Qualitätsbegriff gestellt. Entscheidend aber ist letztendlich das Urteil des Verbrauchers, denn seine Vorlieben bestimmen den Markt. Die vierte Ausgabe der Reihe zeigt diese unterschiedlichen Anforderungen an Lebensmittel auf und erläutert anhand von zahlreichen Beispielen, wie Lebensmittelqualität entlang der Wertschöpfungskette gewährleistet werden kann.
Lebensmittel: Qualität? Sicherheit? Genuss? PDF
Lebensmittel: Qualität? Sicherheit? Genuss? Wir essen täglich und wir machen uns auch Gedanken darüber, was wir zu uns nehmen. Und zwar immer intensiver. Das belegen Studien. Doch wir denken wahrscheinlich noch immer nicht genug darüber nach, wie wichtig Lebensmittel für uns sind und was wir essen wollen und was nicht. Oftmals ist es auch gar nicht so einfach, die gewünschten Informationen zu erhalten. Immerhin jeder vierte deutsche Konsument fühlt sich einer Umfrage zufolge unzureichend über Lebensmittel informiert. Tatsächlich gibt es viel Wissenswertes über die lange Wertschöpfungskette der Nahrungsmittelproduktion. Sie beginnt bei Zulieferern der Landwirtschaft und endet im Supermarkt oder in der Gastronomie. Hinter der Vielfalt und Frische, die wir dort erhalten, stecken in der Regel große Leistungen auf allen Ebenen. Amtliche Kontrollen und kritische Blicke der Öffentlichkeit tragen aber auch zur Qualität im Lebensmittelsektor bei. Und fest steht: Da wir uns immer bewusster ernähren, werden wir künftig eher noch genauer hinschauen. Die Lebensmittelindustrie wird das zu weiteren Leistungen anspornen. Diese Broschüre ist eine Publikation des Reflex Verlages in Kooperation mit der BVE.
PwC/BVE-Exportbarometer Juni 2016 PDF
PwC/BVE-Exportbarometer Juni 2016 Die aktuelle Geschäftslage in den Auslandsmärkten schätzen die Exportunternehmen weniger positiv ein als noch im Mai 2015. Der Saldo der positiven und negativen Einschätzungen beträgt aktuell 39%-Punkte und ist damit deutlich unter dem Wert des Vorjahres (-18%-Punkte). In den Branchen Bier (73%-Punkte) und alkoholfreie Getränke (57%-Punkte) hat sich die Geschäftslage deutlich verbessert. In den Branchen Fleisch (-7%-Punkte), Fleischwaren (6%-Punkte) und Molkereiprodukte (34%-Punkte) hat sich die Geschäftslage am meisten verschlechtert. Die Geschäftserwartungen für das kommende Halbjahr sind ebenfalls durchwachsen: Mit 33%-Punkten fallen die Erwartungen auch hier wesentlich pessimistischer aus als noch im Vorjahr (-7%-Punkte). Die Branchen Feinkost und Fertiggerichte (73%-Punkte) sowie Backwaren (50%-Punkte) blicken allerdings optimistisch auf das kommende Halbjahr. Das Exportklima in der Ernährungsindustrie ist im Juni 2016 zum zweiten Mal in Folge zurückgegangen. Das Saldo aus Geschäftslage und -erwartungen erzielte 36%-Punkte und liegt damit um -12%-Punkte unter dem Rekordwert des Vorjahres. Den deutlichsten Stimmungsrückgang verzeichnen die Branchen Fleisch (8%-Punkte, -11%-Punkte im Vergleich zum Vorjahreswert), Fleischwaren (14%-Punkte, -32%-Punkte) und Molkereiprodukte (29%-Punkte, -39%-Punkte).
BVE-Broschüre: FAKT: ist 3: Lebensmittelverpackung – Von der Entsorgung zum Recycling PDF
BVE-Broschüre: FAKT: ist 3: Lebensmittelverpackung – Von der Entsorgung zum Recycling Mit der Reihe „FAKT: ist“ befasst sich die BVE regelmäßig mit aktuellen Themen der Ernährungsindustrie und trägt zu einer sachlichen, faktenbasierten Aufklärung bei. Der dritte Teil trägt den Titel "Lebensmittelverpackung – Von der Entsorgung zum Recycling". Für die Verpackungsentsorgung in Deutschland sind nach der Verpackungsverordnung Hersteller und Handel per Gesetz verantwortlich. 1990 gründeten unter anderem Unternehmen der Lebensmittel- und Verpackungsbranche sowie des Handels daher das Duale System Deutschland (DSD), zusätzlich zum bestehenden öffentlichrechtlichen Abfallbeseitigungssystem. Nun soll das sogenannte Wertstoffgesetz die bestehende Verpackungsverordnung ersetzen. Dies stellt die Ressourcenbewirtschaftung und den Umweltschutz in Deutschland vor einen Quantensprung. Das vorliegende FAKT:ist soll über die Produktverantwortung der Hersteller sowie das weltweit einmalige deutsche duale System der Abfallentsorgung informieren und einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen geben.
PwC/BVE-Exportbarometer Dezember 2015 PDF
PwC/BVE-Exportbarometer Dezember 2015 Das Exportklima der Ernährungsindustrie übertraf im Dezember 2015 das Vorjahresniveau. Der Saldo aus Geschäftslage und -erwartungen verbesserte sich um +8 Punkte auf +42 Punkte. Die üblichen saisonalen Effekte ließen das Exportklima jedoch gedämpfter ausfallen als im Sommer 2015. Die Entwicklungen trafen gleichermaßen auf die positiven Einschätzungen zur aktuellen Geschäftslage sowie die Erwartungen an das Exportgeschäft in den kommenden sechs Monaten zu. Die Stimmungslage in den einzelnen Branchen bleibt heterogen. Überdurchschnittlich positiv zeigt sich das Exportklima aktuell in den Branchen Backwaren, Feinkost, Bier, Molkereiprodukte, Süßwaren, Öl sowie der Obst- und Gemüseverarbeitung.
BVE/PwC-Publikation: "Ernährung 4.0" PDF
BVE/PwC-Publikation: "Ernährung 4.0" Aus aktuellem Anlass hat die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie gemeinsam mit PricewaterhouseCoopers (PwC) eine Publikation zum Thema Industrie 4.0 in der Lebensmittelindustrie veröffentlicht. Auf 15 Seiten steht beschrieben, wie Unternehmen sich bei hohem Wettbewerbsdruck und anspruchsvollen Konsumenten durch ständigen Fortschritt als drittgrößter Exporteur und Importeur weltweit behaupten können. Die Digitalisierung und intelligente Vernetzung von horizontalen wie vertikalen Wertschöpfungsprozessen birgt den Vorteil, die Transparenz, Planungssicherheit, Qualität und Kundenorientierung in der Lebensmittelherstellung zu verbessern. Der Einsatz intelligenter Informationstechnik-und Softwaresysteme hält bereits in der Branche Einzug und macht die Potenziale digitalisierter und vernetzter Systeme deutlich. Eine zunehmende Digitalisierung führt aber auch zu neuen Herausforderungen. Um die Sicherheit von Produkten, Informationen und Produktionsprozessen nicht zu gefährden, ist heute die Vernetzung häufig noch auf einen Produktionsstandort beschränkt. Die Verbesserung der IT-Sicherheit spielt daher eine zunehmend wichtige Rolle für die Unternehmen.
BVE-Broschüre: FAKT: ist 2: "Lebensmittelverschwendung" PDF
BVE-Broschüre: FAKT: ist 2: "Lebensmittelverschwendung" Mit der Reihe „FAKT: ist“ befasst sich die BVE regelmäßig mit aktuellen Themen der Ernährungsindustrie und trägt zu einer sachlichen, faktenbasierten Aufklärung bei. Der zweite Teil trägt den Titel "Lebensmittelverschwendung". Die Reduzierung von Lebensmittelverschwendung ist zunehmend Mittelpunkt nationaler und internationaler Debatten. Die vorliegende "FAKT: ist"-Ausgabe erläutert Hintergründe zu Ursachen und Folgen von Lebensmittelverschwendung und zeigt, welchen Beitrag die Ernährungsindustrie leistet, um Lebensmittelabfälle zu minimieren. Lecker, nahrhaft, wertvoll – Lebensmittel sind unsere täglichen Mittel zum Leben. Fünf Millionen Beschäftige in der Landwirtschaft, Industrie, Handwerk, Gastronomie, Catering sowie Groß- und Einzelhandel produzieren in Deutschland tagtäglich qualitativ hochwertige Lebensmittel zum Wohle der Verbraucher. Ihre Leistung und ihre Produkte verdienen Anerkennung und Wertschätzung. Trotzdem landen Jahr für Jahr viele Lebensmittel auf dem Müll. Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) schätzt, dass jährlich rund 1,3 Milliarden Tonnen weggeworfen werden; das entspricht rund einem Drittel aller weltweit produzierten Lebensmittel. Die Ursachen hierfür sind vielfältig und reichen von technisch bedingten Nachernteverlusten aufgrund mangelhafter Lagerkapazitäten bis hin zum achtlosen Wegwerfen in Privathaushalten. Die Auswirkungen der Lebensmittelverschwendung sind enorm. Bereits heute leiden weltweit über 800 Millionen Menschen an Hunger. Bis 2050 wird die Weltbevölkerung um zwei Milliarden auf über neun Milliarden Menschen ansteigen. Außerdem sind die nicht verzehrten Lebensmittel laut FAO verantwortlich für einen Ausstoß von Treibhausgasen sowie einer Wasser- und Landnutzung in der Größenordnung wie sie in den USA, China, Indien oder Russland in Anspruch genommen werden. Angesichts weltweit begrenzter Produktionsflächen und -kapazitäten ist es deshalb notwendig, mit den vorhandenen Ressourcen so sorgsam und effizient wie möglich umzugehen. Dies gilt für alle Beteiligten in der Lieferkette, von der Landwirtschaft über die Industrie, den Handel, Außer-Haus-Markt und Gastronomie bis hin zu den privaten Haushalten.
PwC/BVE-Exportbarometer Dezember 2015 PDF
PwC/BVE-Exportbarometer Dezember 2015 Das Exportklima in der Ernährungsindustrie hat im Mai 2015 wieder zugelegt. Nach einem saison- und konjunkturbedingten Stimmungstief im Winter 2014 konnte sich der Saldo aus Geschäftslage und -erwartungen über das Vorjahresniveau hinaus um +3 Punkte auf +48 Punkte verbessern. Dabei nahmen die positiven Einschätzungen zur aktuellen Geschäftslage stärker zu als die Erwartungen an das Exportgeschäft in den kommenden sechs Monaten. Die Stimmungslage in den einzelnen Branchen ist jedoch sehr unterschiedlich. Während das Exportklima bei den Herstellern von Molkereiprodukten, Fleisch- sowie Backwaren weit über das Vorjahresniveau stieg, blieb es bei den Fleisch- und Bierexporteuren deutlich darunter.
BVE-Broschüre: FAKT: ist 1: "Transatlantic Trade and Investmentpartnership“ (TTIP) PDF
BVE-Broschüre: FAKT: ist 1: "Transatlantic Trade and Investmentpartnership“ (TTIP) Mit der Reihe „FAKT: ist“ befasst sich die BVE regelmäßig mit aktuellen Themen der Ernährungsindustrie und trägt zu einer sachlichen, faktenbasierten Aufklärung bei. Der erste Teil trägt den Titel „Transatlantic Trade and Investmentpartnership“ (TTIP). Die Chancen und Risiken des geplanten Freihandelsabkommens zwischen der EU und den USA werden öffentlich stark diskutiert. Häufig werden Mutmaßungen mehr Beachtung geschenkt als bestehenden Tatsachen. Dabei haben die Verhandlungsführer sowie die Bundesregierung in zahlreichen Statements und Publikationen offene Fragen beantwortet und Unsicherheiten beseitigt. Aus Sicht der BVE werden diese Fakten jedoch nur unzureichend angenommen. Daher hat der Spitzenverband die für die Ernährungsindustrie wichtigsten Themen aus diesen Veröffentlichungen in dieser Broschüre komprimiert und mit den Chancen für die Branche untermauert. Die Broschüre beantwortet häufig gestellte Fragen: Worum geht es bei TTIP? Greift TTIP in die Gesetzgebung ein? Kann TTIP unsere Standards ändern und welchen Einfluss hat TTIP auf das deutsche Lebensmittelangebot?
BVE-Broschüre: Moderne industrielle Lebensmittelproduktion PDF
BVE-Broschüre: Moderne industrielle Lebensmittelproduktion Konsumenten stehen im Fokus der Ernährungsindustrie. Ihren Bedürfnissen und Ansprüchen an Lebensmittel müssen die Hersteller in qualitativer und quantitativer Hinsicht entsprechen. Den damit verbundenen Herausforderungen stellen sich die Unternehmen der Ernährungsindustrie an 365 Tagen im Jahr, rund um die Uhr. Sowohl im In- als auch im Ausland bieten sie vielen Millionen Verbrauchern mit über 170.000 verschiedenen Produkten ein Lebensmittelangebot, das ebenso vielfältig wie hochwertig ist. Möglich wird dies allein durch den Einsatz bester Rohstoffe und einer modernen Produktionstechnologie. Nur die industrielle Lebensmittelproduktion kann dem Anspruch der Verbraucher nach qualitativ gleichbleibenden, sicheren, innovativen, aber auch preiswerten Produkten sowie jederzeitiger Verfügbarkeit gerecht werden. Die Ernährungsindustrie misst ihren Erfolg an der Zufriedenheit ihrer Kunden: 91 Prozent der Verbraucher sind mit der Qualität und Vielfalt der Lebensmittel in Deutschland zufrieden. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage von Infratest dimap im Auftrag des damaligen Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, die im Januar 2013 durchgeführt wurde.
 

Pressemitteilungen

19.11.2020, Berlin/Bonn

Zukunft der Lebensmittelproduktion: Verfügbarkeit von Rohstoffen größte Herausforderung

Der globale Einkauf von Rohstoffen nimmt zu. In den letzten zehn Jahren...
18.11.2020, Berlin

Umsetzung der UTP-Richtlinie: Nachbesserung erforderlich

Die UTP-Richtlinie der Europäischen Kommission möchte unlautere...

Terminkalender

18
Jan
18.01.2021 09:30 - 18:00 Uhr, Berliner Congress Center

Farm & Food 4.0

10
Jun
10.06.2021 10:00 - 17:00 Uhr, Berlin, Auswärtiges Amt

Außenwirtschaftstag der Agrar- und Ernährungswirtschaft 2021

Der 9. Außenwirtschaftstag von BVE, BMEL und Auswärtigem Amt findet am 10. Juni 2021 im Auswärtigen Amt statt.
09
-
13
Okt
09.-13.10.2021, Köln, Halle 10.2, A040-C049

Anuga

Die BVE ist ideeller Träger der Anuga und mit einem Gemeinschaftsstand zusammen mit dem BMEL auf der Anuga verrteten.

„Tolle Beispiele für die Zusammenarbeit mit der Ernährungsindustrie“

23.04.2020
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Die Corona-Pandemie sorgt überall für Probleme. Lebensmittelunternehmen, die für den Außer-Haus-Markt produzieren, brechen die Absatzmöglichkeiten weg, während es den Tafeln an Lebensmittelsspenden aus dem Einzelhandel fehlt. Evelin Schulz, Geschäftsführerin der Tafel Deutschland e.V., spricht im Interview über die Arbeit der Tafeln in der Krise und Unterstützungsmöglichkeiten.

BVE: Der Slogan der Tafeln heißt: „Lebensmittel retten. Menschen helfen.“ Was macht die Arbeit der Tafeln in ganz Deutschland so wichtig?

Evelin Schulz: In Deutschland sind flächendeckend über 940 Tafeln mit mehr als 2.000 Ausgabestellen aktiv. Wir retten mit 60.000 Tafel-Aktiven jährlich 265.000 Tonnen Lebensmittel, das entspricht etwa 500 kg in der Minute. Die geretteten Lebensmittel stellen die Tafeln den Menschen zur Verfügung, die sich in Notsituationen befinden. 1,65 Mio. Menschen nutzen regelmäßig die Angebote der Tafeln, um am Ende des Monats noch die Miete bezahlen zu können oder den Schulausflug der Kinder.
Die Lebensmittel werden zum größeren Teil vom lokalen Lebensmittelhandel gespendet und von Ehrenamtlichen dort eingesammelt, in der Tafel sortiert und ausgegeben. Großspenden von Herstellern und Produzenten vermittelt der Dachverband Tafel Deutschland an die Landesverbände, deren ehrenamtliche Logistikerinnen und Logistiker die gerechte Verteilung an die lokalen Tafeln koordinieren. Die Tafeln tragen aktiv zur Lebensmittelrettung in Deutschland bei.
Tafeln sind auch längst viel mehr als Lebensmittelausgaben. Sie bieten darüber hinaus Angebote für Kinder und Jugendliche wie Hausaufgabenhilfe, Mittagsbetreuung, Ferienfahrten, Kochkurse oder kulturelle Projekte an. Für Erwachsene gibt es beispielsweise Beratungsangebote, Mittagscafés, gemeinsame Spaziergänge oder ein warmes Mittagessen.

BVE: Die Corona-Pandemie sorgt überall für Probleme. Besonders hart betroffen sind jedoch Menschen, deren finanzielle Lage schwierig ist und die auf die Arbeit der Tafeln angewiesen sind. Was sind momentan die größten Herausforderungen?

Evelin Schulz: Ja, Menschen, die sich schon vor der Corona-Situation in einer schwierigen Lage befunden haben, leiden nun noch mehr. Sie geraten an ihre finanziellen Grenzen, da wegen Kita- und Schulschließungen mehr Familienmitglieder zuhause versorgt werden müssen, der Arbeitgeber Kurzarbeit angemeldet hat oder kündigen musste.
Die Tafeln selbst haben über die Jahre gelernt mit Krisen umzugehen. Sie sind es gewohnt, sich schnell auf neue Rahmenbedingungen einzustellen. Doch in der jetzigen Ausnahmesituation muss das komplette Arbeitsmodell der Tafeln transformiert werden. Tafeln waren Orte der physischen Begegnung, an denen ganz unterschiedliche Menschen zusammengekommen sind. Diese Form der Tafel-Arbeit ist nun undenkbar und wird es wohl über einen längeren Zeitraum auch noch bleiben. Erschwerend kommt hinzu, dass mit über 60 % die größte Gruppe der Ehrenamtlichen über 65 Jahre alt ist und damit zur Risikogruppe zählt.
Während die Tafel-Aktiven mit der Umrüstung ihrer Ausgaben beschäftigt sind, neue Helferinnen und Helfer suchen oder Lieferdienste etablieren, bleiben vielerorts die Lebensmittelspenden aus. Das liegt zum einen daran, dass in den Filialen weniger übrigbleibt, zum anderen auch daran, dass lokale Lebensmittelhändler keine personellen Ressourcen für die Bereitstellung von Lebensmitteln für die Tafeln erübrigen können.
Eine Herausforderung für den gesamten Verband auf der Bundes-, der Landes- und der lokalen Ebene ist derzeit auch die ausbleibende finanzielle Unterstützung. Problematisch sind hierbei vor allem die laufenden Kosten (Miete, Versicherungen, Kosten für Fahrzeuge, teilweise Personal), die sowohl bei Öffnung als auch Schließung der Einrichtung weiterlaufen und gezahlt werden müssen. Die Tafeln sind fast ausschließliche spendenfinanziert und fürchten einen Rückgang der Geldspenden aufgrund der unsicheren wirtschaftlichen Lage.

BVE: Wie können die Unternehmen der Ernährungsindustrie die Tafeln direkt unterstützen? Welche Spenden bieten sich an? Wo gibt es Probleme?

Evelin Schulz: Auch bei den Produzenten fallen oft Lebensmittelüberschüsse an, die dann in Großmengen an die Tafel Deutschland gespendet werden. Tafeln benötigen gerade jetzt langhaltbare Lebensmittel, vor allem Trockenware, aber auch frische Lebensmittel, da diese vor Ort derzeit seltener abgegeben werden. Häufig werden Drogerie-, Hygiene- und Desinfektionsartikel gebraucht, da es in den Supermärkten oft nur noch die teuren Markenprodukte gibt, die sich bedürftige Menschen nicht leisten können.
Für die Umstellung auf kontaktarme oder kontaktlose Tafel-Arbeit benötigen die Tafeln auch dringend Unterstützung mit Verpackungsmaterialien. Die Logistik der Großspenden kann durch Lagerflächen, insbesondere im Kühl- und Tiefkühlbereich, oder durch Transporte unterstützt werden. Der Tafel Deutschland fehlen diese Lagerflächen, die wichtig wären, um gerade jetzt notwendige Warenspenden annehmen zu können.
Auch auf Geldspenden sind die Tafeln derzeit angewiesen. Sie brauchen Mittel, um in der Ausnahmesituation die laufenden Kosten zu tragen, sonst werden einige Tafeln die Krise nicht überstehen können. Die Einrichtung neuer Modelle der Tafel-Arbeit, die Koordinierung vieler hunderte neuer Freiwilliger oder die Auslieferung von Lebensmitteln an Menschen, die das Haus nicht mehr verlassen dürfen, sind neue Bereiche, in denen Kosten entstehen.

BVE: Können Sie schon von gelungenen Kooperationen zwischen den Tafeln und der Ernährungsindustrie berichten?

Evelin Schulz: Ja, es gibt bereits tolle Beispiele für die Zusammenarbeit mit der Ernährungsindustrie. Eine gelungene Kooperation ist die mit Kellogg´s. Das Unternehmen arbeitet mit drei Großstadttafeln bereits seit Jahren erfolgreich zusammen und spendet Ware. Die Großspenden an die drei Tafeln wurden zum Teil auch schon über die Tafel Deutschland verteilt. Im Rahmen der Corona-Krise bietet uns Kellogg´s nun mehrere LKW-Ladungen Frühstückscerealien an. Es wurden außerdem Absprachen darüber getroffen, dass Kellogg´s Waren kurz vor dem Mindesthaltbarkeitsdatum spendet, wenn diese vorliegen. Hierfür werden dann Unbedenklichkeitsbescheinigungen ausgestellt. Es freut uns sehr, dass Kellogg´s zusätzlich weiterhin für die drei lokalen Tafeln aktiv ist.
In dieser Krise hat es uns ebenfalls sehr geholfen, dass uns Unilever und Werner & Mertz mit Großspenden an Hygiene-Produkten, wie Deo, Duschgel, Shampoo, Seife und Body Creme unterstützt haben. Die Firma blueplanet Investments AG spendet jede Woche 200 Liter Desinfektionsmittel von SOLVID zur Abholung für alle Landesverbände, die diese dann an die Tafeln weiterverteilen.

BVE: Welche Weichen müssten gestellt werden, damit die Tafeln ihr Potenzial voll ausschöpfen und noch mehr Menschen helfen können? Inwieweit bietet zum Beispiel die Digitalisierung Möglichkeiten, die Lebensmittelspenden zu optimieren?

Evelin Schulz: Aus unserer Sicht ist die Unterstützung der Tafeln in der Restrukturierung der Tafel-Arbeit und die Anpassung der kontaktarmen und kontaktlosen Tafel-Arbeit eine Grundvoraussetzung. Zielsetzung ist die bundesweite Wiedereröffnung aller Tafeln unter Einhaltung der notwendigen Sicherheitsmaßnahmen. Lebensmittel vor der Vernichtung zu retten und an bedürftige Menschen weiterzugeben, ist für viele Menschen eine sinnhafte Aufgabe im Ehrenamt. Vor allem jüngere Menschen unterstützen die Tafeln vor Ort gerade sehr. Diese Helferinnen und Helfer auch langfristig an die Tafel-Arbeit zu binden, ist eine wichtige Voraussetzung, um weiterhin Menschen helfen zu können.
Lebensmittelrettung und Digitalisierung zu verbinden ist ein weiterer Schlüssel zur erfolgreichen Umsetzung dieses Vorhabens. Wenn Tafel-Aktive vor Ort oder die Landesverbände mit ihren Verteilerzentren durch eine digitale Anwendung tagesaktuell erfahren, wo welche Waren abgegeben werden, egal ob im lokalen Supermarkt oder durch einen Großbetrieb der Ernährungsindustrie, können sie schnell und effizient reagieren.
Eine digitale Lösung in Form einer Plattform wird bereits erarbeitet. Sie wird in Zukunft neben der Erhöhung der geretteten Lebensmittelmengen auch eine gerechtere Verteilung ermöglichen. So können Lebensmittel aus Regionen mit hoher Unternehmensdichte und vielen Spenden in strukturschwache Regionen mit weniger Lebensmittelspenden abgegeben werden. Wichtige Voraussetzung für die Anbindung an diese Plattform ist es, dass wir neben den Handelspartnern viele Unternehmen der Ernährungsindustrie gewinnen können, die sich mit uns digital vernetzen.

BVE: Vielen Dank für das Interview, Frau Schulz!

Zahlreiche Unternehmen kooperieren bereits mit den Tafeln oder anderen Organisationen. All diejenigen, die aufgrund der Corona-Krise nun vermehrt Lebensmittel nicht verkaufen können, finden unter www.tafel.de/tafel-suche schnell und einfach den Kontakt zur lokalen Tafel. Speziell für Großspenden gibt es bei den Tafeln Deutschland zudem eine Ansprechpartnerin, an die sich Unternehmen mit ihren Anliegen wenden können: Alina Scheufele (030 200 59 76-14, scheufele@tafel.de).