Publikationen

Link

Navigation

  • Filetspitzen
  • Twitter
  • Facebook
  • Youtube
Themen

Infothek


Pressemitteilungen

20.11.2017, Berlin

Europa braucht stabile Verhältnisse in Deutschland

Anlässlich des Scheiterns der Sondierungen zwischen Union, FDP und Grünen...
13.11.2017, Berlin

„Gesunde Mehrwertsteuer“ negiert mündigen Verbraucher

Zu der heute vorgestellten Studie der Aktion „Gesunde Mehrwertsteuer“...

Terminkalender

29
Nov
29.11.2017 10:00 - 15:00 Uhr, HDLE, Berlin

BVE-Ausschuss für Umwelt-, Klima- und Energiepolitik

19
-
28
Jan
19.-28.01.2018, Berlin

Internationale Grüne Woche

Gemeinschaftschaftsauftritt Lebensmittelwirtschaft, Internationale Grüne Woche, 19.-28.1.2018, Berlin

GfK: Consumer Index Februar 2017

31.03.2017
Vergrößern Download
Einkaufen bis Mitternacht

24/7 – Einkaufen rund um die Uhr, von allen Orten und Flecken dieser Welt aus. Das ist der USP, die unique selling proposition des Internethandels. Doch mit dem Einkauf ist die Ware noch nicht im Haus. Auf die Bestellung und die Bezahlung folgt das Warten auf die Lieferung, und darüber vergehen Stunden und Tage. Schneller geht es, wenn man Lebensmittel, Getränke oder Drogeriewaren bei einem der großen Händler am Wohnort oder bei einem unabhängigen Lieferservice bestellt. Das tun aber bekanntlich noch sehr wenige; der Umsatzanteil online bestellter FMCG liegt bei gerade einmal einem Prozent. Gegen diese Art des Einkaufs sprechen die Liefergebühren, der Verpackungsaufwand und das Warten auf die Lieferung. Der Hauptgrund
ist aber, dass die Verbraucher in Deutschland mit dem stationären Lebensmitteleinzelhandel eigentlich rundum zufrieden sind. Und der strengt sich ja auch mächtig an, es seinen Kunden so bequem wie möglich zu machen.

Bis 24 Uhr – so lange kann man in den großen Städten und Ballungszentren heute vielerorts schon einkaufen, ein Ladenschluss um 22.00 Uhr ist hier fast schon die Regel. Bereits jeder Dritte nutzt sporadisch oder auch regelmäßig dieses Angebot zum Abendeinkauf. Zwar decken die Abendkäufer gerade einmal fünf Prozent ihres Bedarfs an FMCG nach 20.00 Uhr und der Umsatzanteil, den der Handel dabei erzielt, ist eher gering. Andererseits ist der durchschnittliche Bon der Abendeinkäufer mit 17,35 Euro kaum geringer als beim Einkauf vor 20.00 Uhr.

Anfänglich boten vor allem die Vollsortimenter, und hier vor allem die Super- und Verbrauchermärkte, ihren Kunden die Chance zum Abendeinkauf. Seit dieser aber vor allem in den Städten für bestimmte Verbrauchergruppen fast schon zur Regel wird, ruft dies auch die Discounter verstärkt auf den Plan. Vor allem Aldi und Lidl öffnen inzwischen ihre Filialen in etlichen Ballungszentren bis 21.00 Uhr, teils sogar bis 22.00 Uhr. Und sie experimentieren
noch weiter mit diesen längeren Öffnungszeiten. Lidl lässt die Kunden versuchsweise schon um sieben Uhr morgens rein, Aldi bleibt vorerst bei acht Uhr.
Aber auch das ist sicher auf Dauer kein ehernes Gesetz.