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Pressemitteilungen

07.09.2018, Berlin

BVE-Konjunkturreport Ernährungsindustrie 8-18

Konjunktur
Die Ernährungsindustrie musste im Juni 2018 wie schon im...
06.09.2018, Berlin

Startschuss für LUCID: Vorreiterrolle beim Recycling ausgebaut

Anlässlich des heutigen Starts des Verpackungsregisters LUCID erklärt...

Terminkalender

26
-
28
Sep
26.-28.09.2018, Lima

Peru: Expoalimentaria 2018

Die Expoalimentaria in Lima, 26.-28.09., ist 2018 Teil des BMEL-Auslandsmesseprogramms. Die Bundesregierung stellt hier einen Firmengemeinschaftsstand unter dem Signet „Made in Germany“.
16
Okt
16.10.2018 12:00 - 17:45 Uhr, Wirtschaftsförderung Land Brandenburg GmbH (WFBB)

BVE-Regionalinitiative Nachhaltigkeitsförderung

Gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB) und dem Cluster Ernährungswirtschaft Brandenburg lädt die BVE zu einer neuen Runde ihrer Regionalinitiative Nachhaltigkeitsförderung ein.

„Man findet nicht nur Kunden, man findet Freunde“

11.09.2018
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Kurz bevor Peter Weishaupt, International Sales Director und Prokurist von Haus Rabenhorst, seine Koffer für die nächste Auslandsreise nach Australien packt, haben wir mit ihm über die Kraft der Veränderung durch Export gesprochen und warum die Chinesen Rotbäckchen lieben.


Peter Weishaupt, International Sales Director und Prokurist von Haus Rabenhorst, ist gerade beim Kofferpacken. Es geht nach Australien. Seit zehn Jahren ist er nun schon für das mittelständische Familienunternehmen mit 150 Mitarbeitern auf der ganzen Welt unterwegs. „Export hat bei uns aber schon eine längere Tradition. Angefangen hat alles Anfang der 1960er Jahre eher zufällig. Aus Belgien und Österreich kamen die ersten Anfragen nach unseren Säften“, berichtet Peter Weishaupt. Seit dem ist viel passiert. Heute erfreuen sich die Produkte des Unternehmens insbesondere in Asien großer Beliebtheit. Gerade die Qualität und die hohen Sicherheitsstandards werden in China und Korea geschätzt. Längst besitzt das Exportgeschäft einen festen Platz in der Unternehmensstrategie. Der Schritt in neue Märkte hat das Unternehmen auch über die Strategie hinaus verändert. „Zu Beginn war es ein großes Ding im Unternehmen, wenn jemand, der Englisch sprach, am Telefon war. Heute ist das Normalität“, erzählt Weishaupt. Eine logische Entwicklung für ihn: Die Öffnung des Unternehmens für neue Märkte habe dazu geführt, dass auch die Menschen im Unternehmen offener für Fremdes geworden seien. An dieser Unternehmenskultur wird bewusst gearbeitet. Denn neue Märkte bedeuten Veränderungen am Produkt aufgrund anderer Kundenansprüche. Oft führt das zu mehr Arbeit. „Ich suche dann bewusst das Gespräch mit meinen Kollegen in der Produktion. Wir sprechen über die kulturellen Hintergründe für diese Veränderungen. So entsteht Verständnis für andere Kulturen. Ein unschätzbarer Wert in diesen Tagen,“ so Weishaupt. Es ist kein Zufall, dass das Unternehmen gerade einen Flüchtling aus Afghanistan eingestellt hat. Auch Weishaupt selbst hat sich durch das Exportgeschäft verändert. „Ich fühle mich unglaublich bereichert. Zum Beispiel habe ich gelernt, Dinge besser aus verschiedenen Perspektiven zu sehen“, erzählt er. Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner bezeichnet den internationalen Handel als einen wesentlichen Beitrag zur Friedenssicherung. Peter Weishaupt lacht bei der Frage, ob er sich wie ein Friedensstifter fühlt. So habe er das noch nicht betrachtet, aber etwas sei da schon dran: „Viele Handelspartner sind über die Jahre mehr als Partner geworden. Man findet nicht nur Kunden, man findet Freunde“