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8. Außenwirtschaftstag der Agrar- und Ernährungswirtschaft

14.06.2018, Berlin
Brexit, Handel mit Indonesien und China oder Menschenrechte in der Lieferkette – mit diesen und weiteren Themen befasst sich am Donnerstag der Außenwirtschaftstag der Agrar- und Ernährungswirtschaft im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) in Berlin. Die Veranstaltung ist mit rund 300 Teilnehmern das bedeutendste Forum der Branche, um über das strategische Auslandsgeschäft zu diskutieren und mit exportinteressierten Unternehmen in den Dialog zu treten.

„Die deutschen Lebensmittelhersteller verdienen jeden dritten Euro im Export. Das Auslandsgeschäft bietet den Unternehmen langfristige Absatz- und Wachstumsmöglichkeiten und vor allem eine Absicherung gegen volatile Marktentwicklungen und den wettbewerbsbedingten harten Preisdruck. Die Bundesregierung hat sich im Koalitionsvertrag verpflichtet, die Unterstützung insbesondere kleiner und mittlerer Unternehmen der Agrar- und Ernährungswirtschaft bei der Erschließung kaufkräftiger internationaler Märkte weiter auszubauen. Dieses klare Bekenntnis zum Agrarexport begrüßen wir außerordentlich. Nur in enger Zusammenarbeit können die notwendigen Exportvoraussetzungen geschaffen und bürokratische Hürden überwunden werden“, so Dr. Christian von Boetticher, stellvertretender BVE-Vorsitzender, in seiner Eröffnungsrede.

Der Außenwirtschaftstag wird bereits zum achten Mal gemeinsam von der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE), dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und dem Auswärtigen Amt veranstaltet. In diesem Jahr erwartet die Teilnehmer in insgesamt sechs Themen- und Länderforen ein praxisnaher Erfahrungsaustausch mit mehr als 30 Fachexperten sowie Botschaftern und Unternehmensvertretern aus aller Welt. Im Fokus steht die Vermarktung von Lebensmittelqualität „Made in Germany“ in strategisch wichtigen Märkten.

„Wir brauchen starke Partner auf internationaler Ebene, denn Handelsbarrieren lassen sich nur über bilaterale Kooperation abbauen. Daher freuen wir uns, dass sich Union und SPD im Koalitionsvertrag zum Freihandel sowie der Stärkung der transatlantischen Beziehungen bekannt haben. Diese Abkommen müssen aber nicht nur unter Berücksichtigung aller Brancheninteressen, sondern vor allem auch praxistauglich gestaltet werden, damit Handelserleichterungen auch den kleinen und mittelständischen Unternehmen zugutekommen“, so Christoph Minhoff, BVE-Hauptgeschäftsführer.

Die Teilnahme von Julia Klöckner, Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, der Parlamentarischen Staatssekretäre Hans-Joachim Fuchtel (BMEL) und Thomas Bareiß (BMWI) sowie 15 Referenten für Ernährung und Landwirtschaft deutscher Botschaften aus 15 Ländern, betont den hohen politischen Stellenwert des Außenwirtschaftstages.

Für die Ernährungsindustrie ist das Exportgeschäft ein wichtiger Wachstumsmotor und Garant für Beschäftigung. 2017 exportierte die Branche Lebensmittel im Rekordwert von 60,1 Milliarden Euro in über 200 Länder, ein Zuwachs von 6,3 Prozent.


Die Ernährungsindustrie ist mit rund 600.000 Beschäftigten in 6.000 Betrieben der viertgrößte Industriezweig Deutschlands, zuverlässig versorgt sie 82 Millionen Verbraucher mit hochwertigen und preiswerten Lebensmitteln. Mit einer Exportquote von 33 Prozent schätzen zudem Kunden weltweit die Qualität deutscher Produkte.