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Monika Larch
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  • 04.07.2017
    Die Isländer löffeln Skyr zwar schon seit Jahrhunderten, aber was genau ist das eigentlich - Quark, Frischkäse oder doch Joghurt? Professor Nöhle hat sich für unseren Blog Filetspitzen.de das traditionell ...
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  • 29.06.2017
    Resteverwertung mal anders: Eine US-amerikanische Eiscrememanufaktur rührt Eis aus übrig gebliebenen Lebensmitteln an, egal ob aus veganer Mayonnaise oder Zitrusfrüchten. No more #foodwaste!
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Weichen stellen für Digitalisierung: Smarte Lebensmittel sind bald schon Alltag

01.06.2018, Berlin
Anlässlich des heute stattfindenden Verbändegesprächs bei der Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, zum Thema „Digitalisierung“ erklärt Christoph Minhoff, Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE): „Wir müssen beginnen, Lebensmittel digital zu denken. Neben Sicherheit, Qualität und Geschmack steht die vierte Dimension von Lebensmitteln schon vor der Tür: Smarte Lebensmittel. Damit befinden wir uns nach der Nutzbarmachung des Feuers für die Zubereitung von Essen und der Industrialisierung vor der nächsten großen Revolution. Der runde Tisch der Ministerin kommt da genau richtig: Wir müssen jetzt gemeinsam die richtigen Weichen stellen.“

Die BVE geht mit einem 5-Punkteplan in das heutige Gespräch. Die zentralen Punkte sind:

1. Mit den Menschen zu smarten Lebensmitteln ins Gespräch kommen
Durch die Digitalisierung der Produktion von Lebensmitteln entsteht zunehmend die Möglichkeit, Produkte an individuellen Kundenwünschen auszurichten. Smarte Lebensmittel besitzen die Fähigkeit, mit dem Kunden zu kommunizieren. Vor diesem Hintergrund sieht die Ernährungsindustrie die Notwendigkeit einer breit angelegten Verbraucheraufklärung zu smarten Lebensmitteln.

2. Rahmenbedingungen für die Nutzung von Daten gestalten, um Chancen der Digitalisierung zu ermöglichen
Kundendaten sind der Schlüssel zum Erfolg von Innovationen. Aus diesem Grund muss es klare und praxistaugliche Rahmenbedingungen zur Nutzung von Daten geben.

3. Infrastruktur muss vorhanden sein
Grundsätzlich gilt: Der Ausbau der Breitbandversorgung insbesondere im ländlichen Raum ist obligatorisch für den Erfolg der Digitalisierung.


4. Forschung und Vernetzung stärken, damit KMUs die Herausforderungen der Digitalisierung stemmen können
Die Ernährungsindustrie setzt sich in Deutschland zu 90 Prozent aus klein- und mittelständischen Betrieben zusammen. Die BVE fordert die Politik auf, diesen Unternehmen in besonderem Maße Rechnung zu tragen. Unterstützung etwa durch branchenspezifische Forschung und Plattformen für Best-Practice-Beispiele sind hier notwendig.

5. Die enge Verknüpfung von Produkt- und Datensicherheit gestalten
Datensicherheit ist die oberste Maxime, um die Chancen der Digitalisierung für Unternehmen nutzbar zu machen. Hierfür muss die Politik den notwendigen nationalen und internationalen Rechtsrahmen schaffen. Insbesondere bei der Verantwortung für IT-Sicherheit müssen neue Weichen gestellt werden. Hersteller und Vertreiber von IT-Lösungen und IT-Produkten müssen stärker in die gesetzliche Verantwortung genommen werden.

Die Ernährungsindustrie ist mit rund 595.506 Beschäftigten in 6.044 Betrieben der viertgrößte Industriezweig Deutschlands, zuverlässig versorgt sie 82 Millionen Verbraucher mit hochwertigen und preiswerten Lebensmitteln. Mit einer Exportquote von 33 Prozent schätzen zudem Kunden weltweit die Qualität deutscher Produkte