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BVE-Konjunkturreport Ernährungsindustrie 1-18

Profitabler November für Lebensmittelhersteller

31.01.2018, Berlin
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Konjunktur

Im November 2017 erwirtschaftete die deutsche einen Umsatz von 16,3 Milliarden Euro und erreichte im Vorjahresvergleich ein Plus von 6,9 Prozent. Mit dem Beginn der Weihnachtssaison konnte der Absatz von Lebensmitteln um 4,8 Prozent zum Vorjahr erhöht werden. Eine positive Entwicklung zeigte sich auch im Auslandsgeschäft. Der Umsatz konnte um 2,9 Prozent auf 5,1 Milliarden Euro gesteigert werden. Diese positive konjunkturelle Lage setzte Anreize, die Produktion von Lebensmitteln auszubauen. So verbesserte sich der kalender- und saisonbereinigte Produktionsindex um 2,1 Prozent zum Vorjahr.
Um die positive konjunkturelle Entwicklung und damit ein breites Angebot an qualitativ hochwertigen Lebensmitteln sicher zu stellen, sind faire Rahmenbedingungen notwendig. Insbesondere für die vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen der Branche ist ein Bürokratieabbau sowie die Öffnung neuer Wachstums- und Absatzkanäle wichtig, um sich im internationalen Wettbewerb behaupten zu können.

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Agrarrohstoffmärkte

Im Dezember 2017 setzte der HWWI-Rohstoffpreisindex für Nahrungs- und Genussmittel seinen Abwärtstrend wieder fort und reduzierte sich um 2,8 Prozent zum Vormonat. Damit lagen die Preise für Agrarrohstoffe mit 17,7 Prozent deutlich unter Vorjahresniveau. Im intensiven Wettbewerb sind die Rohstoffpreise einer der wichtigsten Kostenfaktoren in der Lebensmittelherstellung.

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Ausblick: Geschäftsklima

Im Januar 2018 sorgten steigende Geschäftserwartungen der Unternehmen für einen Anstieg des ifo-Geschäftsklimaindex. Der monatlich erscheinende ifo-Geschäftsklimaindex ist ein Indikator für die Stimmung und Erwartungen der Ernährungsindustrie. Dabei entwickelten sich einzelne Konjunkturindikatoren durchaus heterogen. So wuchsen beispielsweise die Nachfrage, Verkaufspreise oder die Erwartungen an die Produktion verhaltener als im Vorjahr. Die Unternehmenserwartungen an den Export für die kommenden Monate stiegen hingegen.

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Konsumklima und Verbraucherpreise

Im Januar verbesserte sich die Stimmung der deutschen Verbraucher um 0,1 auf 10,8 Punkte. Damit liegt das Konsumklima etwa 9 Prozent über seinem Vorjahreswert. Die Konsumenten erwarten, dass sich die ohnehin guten Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt in 2018 weiter verbessern. Die damit verbundenen zuversichtlichen Erwartungen an die Einkommen führen zum Konsum von qualitativ höherwertigen Lebensmitteln.
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Im Vergleich zum Vormonat war eine Teuerung bei Lebensmitteln um 0,8 Prozent beziehungsweise 2,9 Prozent zum Vorjahr zu verzeichnen. In diesen Zeiträumen stiegen die Verbraucherpreise um 0,6 Prozent und 1,7 Prozent.


Die Ernährungsindustrie ist mit rund 580.030 Beschäftigten in 5.940 Betrieben der drittgrößte Industriezweig Deutschlands, zuverlässig versorgt sie 81 Millionen Verbraucher mit hochwertigen und preiswerten Lebensmitteln. Mit einer Exportquote von 33 Prozent schätzen zudem Kunden weltweit die Qualität deutscher Produkte.