Publikationen

Link

Navigation

  • Twitter
  • Facebook
  • LinkedIn
  • Youtube
Presse

Ansprechpartner

Stefanie Sabet
Stefanie Sabet
Geschäftsführerin, Leiterin Büro Brüssel
Telefon: +49 30 200786-143
Telefax: -243
ssabet@bve-online.de
Benjamin Baykal
Benjamin Baykal
Juniorreferent
Telefon: +49 30 200786-154
Telefax: -254
bbaykal@bve-online.de

Twitter

Facebook


Twitter

Facebook


  • 31.07.2018
    Welche schönen und welche nervigen Ereignisse verbindet ihr mit Essen und Sommer?
  • 20.07.2018
    Für immer Veggie-Day

Infothek


BVE-Konjunkturreport Ernährungsindustrie 12-17

Absatzplus der Lebensmittelhersteller im Oktober

03.01.2018, Berlin
Vergrößern

Konjunktur

Die deutsche erzielte im Oktober 2017 einen Umsatz von 15,5 Milliarden Euro. Im Vorjahresvergleich ergibt sich somit ein kräftiges Plus von 8,7 Prozent. Diese Entwicklung wurde durch ein mengenmäßiges Wachstum ermöglicht, der Absatz stieg um 5,7 Prozent. Auch im Exportgeschäft erwirtschaftete die Branche ein positives Ergebnis, die Umsätze erhöhten sich zum Vorjahr um 4,5 Prozent auf 5,1 Milliarden Euro. Dieser konjunkturelle Trend setzte Anreize für die Lebensmittelproduzenten zur Ausweitung der Produktion, wodurch sich der kalender- und saisonbereinigte Produktionsindex um 1,8 Prozent zum Vorjahr erhöhte.
Für die Lebensmittelhersteller ist die Gewährleistung optimaler Rahmenbedingungen unerlässlich für die Fortführung des konjunkturellen Aufschwungs der Branche. Vor diesem Hintergrund sowie durch die hohen Marktanforderungen ist für die mittelständisch geprägte Branche die Öffnung neuer Wachstums- und Absatzkanäle, bspw. in den internationalen Wachstumsmärkten, von Bedeutung. Dazu ist der Abbau von bürokratischen Hürden im In- und Ausland eine wichtige Voraussetzung.


Vergrößern

Agrarrohstoffmärkte

Die Preise an den Agrarrohstoffmärkten sind durch die Entwicklungen von Angebot und Nachfrage bedingt. Preisschwankungen können beispielsweise auf wechselnde Ernteerträge aufgrund der Witterungsbedingungen, aber auch auf Wechselkursschwankungen zurückgehen. Im November 2017 blieb der HWWI-Rohstoffpreisindex für Nahrungs- und Genussmittel, mit einem Anstieg um 0,9 Prozent nahezu konstant zum Wert aus dem Vormonat. Gleichzeitig waren die Preise für Agrarrohstoffe mit 15,0 Prozent deutlich unter dem Vorjahresniveau. Durch den anhaltenden Wettbewerbsdruck entlang der Wertschöpfungskette sind die Rohstoffpreise einer der wichtigsten Kostenfaktoren für die Lebensmittelhersteller.


Vergrößern

Ausblick: Geschäftsklima

Der monatlich erscheinende ifo-Geschäftsklimaindex ist ein Indikator für die Stimmung und Erwartungen der Ernährungsindustrie. Durch gestiegene Erwartungen an die zukünftige Geschäftslage, verdoppelte sich im Dezember 2017 der Saldo des Geschäftsklimas und klettert damit über sein Vorjahresniveau. Ebenfalls positiv bewerteten die Unternehmen ihre Erwartungen an die Produktionspläne der kommenden drei Monate und standen dem Exportgeschäft optimistisch gegenüber. Zurückhaltender wurde die Entwicklung der Verkaufspreise eingeschätzt.


Vergrößern

Konsumklima und Verbraucherpreise

Im Dezember stagnierte das Konsumklima in Deutschland auf dem hohen Niveau von 10,7 Punkten. Trotz der konstanten Entwicklung zum Vormonat, stand das Klima über dem Wert aus dem Vorjahr. Die weiterhin guten Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt sorgten für positive Einkommenserwartungen der Verbraucher, wodurch der Binnenkonsum stark blieb und der Konsum hochwertiger Lebensmittel weiter im Trend lag.

Vergrößern
Verglichen zum Vormonat, war die Teuerung bei den Lebensmitteln, mit einem Anstieg um 0,2 Prozent, moderat und erhöhte sich zum Vorjahr um 2,8 Prozent. In den gleichen Zeiträumen nahmen die Verbraucherpreise um 0,3 Prozent bzw. 1,8 Prozent zu.


Die Ernährungsindustrie ist mit rund 580.030 Beschäftigten in 5.940 Betrieben der drittgrößte Industriezweig Deutschlands, zuverlässig versorgt sie 81 Millionen Verbraucher mit hochwertigen und preiswerten Lebensmitteln. Mit einer Exportquote von 33 Prozent schätzen zudem Kunden weltweit die Qualität deutscher Produkte.