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  • 04.07.2017
    Die Isländer löffeln Skyr zwar schon seit Jahrhunderten, aber was genau ist das eigentlich - Quark, Frischkäse oder doch Joghurt? Professor Nöhle hat sich für unseren Blog Filetspitzen.de das traditionell ...
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  • 29.06.2017
    Resteverwertung mal anders: Eine US-amerikanische Eiscrememanufaktur rührt Eis aus übrig gebliebenen Lebensmitteln an, egal ob aus veganer Mayonnaise oder Zitrusfrüchten. No more #foodwaste!
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EU ohne Großbritannien - Politik muss neue Absatzmöglichkeiten schaffen

05.12.2017, Berlin
Die EU und Großbritannien haben bis heute keine Einigung in den Verhandlungen über den Brexit erzielt. Zu den stockenden Gesprächen erklärt BVE-Hauptgeschäftsführer Christoph Minhoff: „Die deutsche Ernährungsindustrie fordert von den EU-Verhandlungsführern klare Übergangsregelungen. Der Austritt muss transparent und zügig verhandelt werden, damit die Hersteller bald Klarheit haben, wie die künftigen Beziehungen zum Vereinigten Königreich aussehen. Ein „harter Brexit“ muss unbedingt verhindert werden. Die konkreten Auswirkungen für den Außenhandel bleiben weiter ungewiss und werden von den zutreffenden Rahmenbedingungen abhängen. Fakt ist, dass unsere Branche auf neue und offene Märkte angewiesen ist, daher appellieren wir an die Politik, schnell Absatzmöglichkeiten sowie einen möglichst liberalen Handel zu schaffen.“

Ein „harter Brexit“ und damit der Rückfall der bilateralen Handelsbeziehungen auf Basis der WTO-Regeln würde allein aufgrund der steigenden Zölle zu einem signifikanten Rückgang der deutschen Lebensmittelexportmengen von fast 5 Prozent pro 1-Prozent-Preisanstieg führen.

Die Ernährungsindustrie fordert für die zukünftigen Handelsbeziehungen zu dem Vereinigten Königreich nach dem „Brexit“ u.a. die Kontinuität der bestehenden Handelsbeziehungen - einschließlich Nordirland - zu sichern und zukünftigen Handelsbarrieren vorzubeugen, die Zollfreiheit für deutsche Lebensmittelexporte zu wahren sowie klare und einfache Regeln für die Zollabwicklung zu schaffen und nicht-tarifäre Handelshemmnisse durch eine enge Kooperation von Behörden zu vermeiden bzw. vorzubeugen.

Das Vereinigte Königreich ist für die deutsche Ernährungsindustrie der viertgrößte Exportmarkt überhaupt. Mit einem jährlichen Absatzvolumen von 4,2 Milliarden Euro entfallen auf das Vereinigte Königreich gut 7,5 Prozent der deutschen Lebensmittelexporte. Die Hauptabsatzprodukte sind Fleisch und Fleischwaren, Süßwaren und Backwaren. Die Handelsbilanz mit dem Vereinigten Königreich ist seit vielen Jahren positiv, bestehende Lieferketten sind in hohem Maße integriert.

Die Ernährungsindustrie ist mit über 580.000 Beschäftigten in 5.940 Betrieben der drittgrößte Industriezweig Deutschlands, zuverlässig versorgt sie 81 Millionen Verbraucher mit hochwertigen und preiswerten Lebensmitteln. Mit einer Exportquote von 33 Prozent schätzen zudem Kunden weltweit die Qualität deutscher Produkte.