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Stefanie Sabet
Stefanie Sabet
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  • 04.07.2017
    Die Isländer löffeln Skyr zwar schon seit Jahrhunderten, aber was genau ist das eigentlich - Quark, Frischkäse oder doch Joghurt? Professor Nöhle hat sich für unseren Blog Filetspitzen.de das traditionell ...
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  • 29.06.2017
    Resteverwertung mal anders: Eine US-amerikanische Eiscrememanufaktur rührt Eis aus übrig gebliebenen Lebensmitteln an, egal ob aus veganer Mayonnaise oder Zitrusfrüchten. No more #foodwaste!
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BVE-Konjunkturreport Ernährungsindustrie 6-17

Ernährungsindustrie wächst preisbedingt

05.07.2017, Berlin
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Konjunktur

Die Ernährungsindustrie erreichte im April 2017 einen Umsatz von 14,0 Mrd. Euro. Im Vorjahresvergleich ergibt sich somit ein Wachstum von +2,5 Prozent. Der Zuwachs ist vor allem preisbedingt, die Absatzmenge sank um -2,6 Prozent. Die Lebensmittelexporte konnten sich im Vergleich zum Vorjahr hingegen um +2,1 Prozent auf insgesamt 4,7 Mrd. Euro steigern. Die Anreize für eine Ausweitung der
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Lebensmittelproduktion nahmen im April zu, der kalender- und saisonbereinigte Produktionsindex stieg im Vorjahresvergleich um +2,7 Prozent. Ein moderates Wachstum erhält die Wettbewerbsfähigkeit der Branche und damit ein individuelles und vielfältiges Lebensmittelangebot für die Konsumenten. Die mittelständisch geprägte Branche ist angesichts steigender Marktanforderungen und mehr Wettbewerb jedoch herausgefordert, neue Märkte und Wertschöpfungspotentiale nachhaltig zu erschließen. Die Politik muss dafür die richtigen Rahmenbedingungen setzen. Weniger Bürokratie und Regulierung und mehr Anerkennung für die Branche muss das Ziel sein.

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Agrarrohstoffmärkte

Das Angebot und die Nachfrage an den Agrarrohstoffmärkten bestimmen die volatile Preisentwicklung. So sind beispielweise Preisveränderungen durch wechselnde Ernteerträge aufgrund der Witterungsbedingungen, aber auch aufgrund von Wechselkursschwankungen möglich. Der Mai 2017 zeigt eine Entspannung auf den Rohstoffmärkten. Gegenüber dem Vorjahr reduziert sich der HWWI-Rohstoffpreisindex für Nahrungs- und Genussmittel um -4,6 Prozent. Im Vormonatsvergleich zeigt sich ebenfalls ein Rückgang um -2,8 Prozent. Damit wurde der diesjährige Trend steigender Agrarrohstoffpreise erstmals unterbrochen. Für die Lebensmittelhersteller sind die Rohstoffpreise weiterhin einer der wichtigsten Kostenfaktoren.

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Ausblick: Geschäftsklima

Der Geschäftsklimaindex als Indikator des ifo Instituts bildet sowohl die gegenwärtige Stimmung der Ernährungsindustrie, als auch zukünftige Geschäftserwartungen der Unternehmen ab. Im Juni 2017 verbessert sich die aktuelle Sicht der Betriebe auf die Geschäftslage deutlich und ließ das Geschäftsklima um einen Punkt zum Vormonat steigen. Der Saldo des Geschäftsklimas übertraf das Vorjahresergebnis damit um das Dreifache. Trotz der aktuell guten Lage erwarten die Lebensmittelhersteller zukünftig sich verschlechternde Geschäftsbedingungen. Das spricht für den starken Wettbewerb, dem die Betriebe der Ernährungsindustrie entgegenstehen. Zuversicht bieten jedoch steigende Erwartungen an das Exportgeschäft – der Wachstumsmotor der Branche.

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Konsumklima und Verbraucherpreise

Im Juni 2017 ist das Konsumklima in Deutschland weiterhin im Aufwärtstrend. Der steigende Trend der Konjunkturerwartungen der Verbraucher setzt sich im Juni fort. Dem entsprechen auch die Einkommenserwartungen der Konsumenten: Sie rechnen mit einem Anstieg ihrer Einkommen. Die anhaltend positive Lage auf dem Arbeitsmarkt ist ein Treiber dieser Erwartungen und sorgt zusätzlich für eine leichte Erhöhung der Anschaffungsneigung. Die Konsumbereitschaft der Verbraucher steigt, das bestätigt auch der Trend zu einem qualitätsbewussten Lebensstil. Die Verbraucher sind wieder bereit, mehr Geld auszugeben, davon profitiert auch der Lebensmittelkonsum. Die Teuerung zog zuletzt für die Verbraucher weiter an. Die Lebensmittelpreise stiegen im Vorjahresvergleich um +2,3 Prozent, die allgemeinen Lebenshaltungskosten um +1,5 Prozent. Gegenüber dem Monat April blieben die Verbraucherpreise im Mai jedoch konstant.


Die Ernährungsindustrie ist mit über 580.000 Beschäftigten in 5.940 Betrieben der drittgrößte Industriezweig Deutschlands, zuverlässig versorgt sie 81 Millionen Verbraucher mit hochwertigen und preiswerten Lebensmitteln. Mit einer Exportquote von 33 Prozent schätzen zudem Kunden weltweit die Qualität deutscher Produkte.