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Christoph Minhoff
Christoph Minhoff
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Lebensmittel-Barometer April 2014 PDF
Lebensmittel-Barometer April 2014
BVE-Jahresbericht 2013 PDF
BVE-Jahresbericht 2013 2013 – ein Jahr der Unwägbarkeiten, der Herausforderungen und der Neuausrichtung Mit drei Landtagswahlen und der Bundestagswahl steht Deutschland in diesem Jahr vor einer politischen Weichenstellung. Der rot-grüne Wahlsieg im Januar in Niedersachsen hat zu einer Mehrheit der von SPD und GRÜNEN geführten Länder im Bundesrat geführt. Dies hat den Gestaltungsspielraum der amtierenden Bundesregierung begrenzt. Ob und inwieweit diese Regierung am 22. September 2013 bei der Bundestagswahl erneut ein Regierungsmandat erhält, ist unwägbar und bleibt abzuwarten. Dies gilt auch für die politischen Rahmenbedingungen, mit denen unsere Branche danach konfrontiert werden wird. Unabhängig davon stellt sich das sonstige Umfeld, in dem sich die Ernährungsindustrie nach wie vor bewegt, als herausfordernd dar. Steigende Produktionskosten, intensiver Wettbewerb und eine hohe Konzentration im Lebensmitteleinzelhandel belasten zunehmend die Ertragslage der Branche. Dem können die Unternehmen nur durch Flexibilität, Innovationsfähigkeit und Optimierung ihrer Prozesse entsprechen. Das Auslandsgeschäft gewinnt kontinuierlich an Bedeutung. Auf der anderen Seite ist festzustellen, dass die Leistung unserer Branche, d. h. die tägliche Versorgung von rund 100 Millionen Konsumenten im In- und Ausland mit qualitativ hochwertigen, sicheren und innovativen Produkten, keine hinreichende Würdigung erfährt. Ganz im Gegenteil, schon seit Jahren sieht sich unsere Industrie Anfeindungen durch NGOs und interessierten politischen Kreisen ausgesetzt. Hinzu kommt eine Berichterstattung in den Medien, die oftmals nur als tendenziös, pauschalierend und unsachlich bezeichnet werden kann. Daraus resultiert – dies wird durch Studien belegt – eine Verunsicherung der Verbraucher. Die Lebensmittelskandale zu Beginn des Jahres (Pferdefleisch, falsch deklarierte Bio-Eier, kontaminierte Futtermittel), die auf rechtswidrige Aktivitäten Einzelner zurückzuführen sind, haben dem Ganzen Vorschub geleistet. Mit der Neubesetzung der Position des BVE-Hauptgeschäftsführers durch einen ausgewiesenen Medienexperten hat sich der BVE-Vorstand dazu entschlossen, diesem kommunikativen Missstand zukünftig noch profilierter und offensiver zum Wohl der Branche entgegenzutreten. Damit wird das bisherige Portfolio der BVE erweitert und sichergestellt, dass die Ernährungsindustrie dazu in der Lage ist, in den relevanten und branchenübergreifenden Themen mit einer Stimme zu sprechen. Wir danken unseren Mitgliedsunternehmen und -verbänden für die gute und kontinuierliche Zusammenarbeit. Ein erfolgreiches Arbeiten des Dachverbandes wäre ohne ihre Anregungen und Unterstützung nicht zu leisten.
 

BVE-Konjunkturreport Ernährungsindustrie 04-14

Umsatzplus und stabile Produktionsleistung im Februar 2014

30.04.2014, Berlin

Konjunktur:

Die Ernährungsindustrie steigerte im Februar 2014 ihren Umsatz im Vorjahresvergleich um plus 2,4 Prozent auf 13,4 Milliarden Euro. Aufgrund nur leicht erhöhter Verkaufspreise konnte ein reales Umsatzplus von 1,7 Prozent erreicht werden. Mit Lebensmittelexporten setzten die Hersteller, wie bereits im Vorjahr, 4,1 Milliarden Euro um. Auch das solide Inlandsgeschäft trug zum Wachstum bei. Die Produktionsleistung blieb stabil, der kalender- und saisonbereinigte Produktionsindex stieg im Februar um plus 0,5 Prozent.

Agrarrohstoffmärkte

An den Agrarrohstoffmärkten herrscht weiter Anspannung. Der HWWI-Rohstoffpreisindex für Nahrungs- und Genussmittel stieg im März 2014 im Vergleich zum Vormonat um plus 5,9 Prozent. Das Preisniveau bleibt hoch. Ernte- und witterungsbedingte Angebotsveränderungen führen in Teilbranchen zu schwer auszugleichenden Preisschwankungen.

Geschäftsklima

Die Stimmung bei den Unternehmen der Ernährungsindustrie ist laut ifo-Geschäftsklimaindex April 2014 ausgewogen. Trotz verbesserter Geschäftslage zeigen sich die Erwartungen der Branche aber wieder zurückhaltender. Steigende Produktionskosten drücken immer weiter auf die Erträge der Lebensmittelhersteller.

Konsumklima und Verbraucherpreise

Am deutschen Lebensmittelmarkt erhalten die Unternehmen positive Impulse durch ein stabiles Konsumklima, eine gute Beschäftigungslage, die hohe Kauflaune und die schwache Inflation. Die allgemeinen Lebenshaltungskosten stiegen im März 2014 gegenüber dem Vormonat nur um plus 0,3 Prozent, die Lebensmittelpreise sanken um minus 0,4 Prozent. Im Vorjahresvergleich stiegen die Verbraucherpreise insgesamt um plus 1 Prozent die Preise für Lebensmittel um plus 2 Prozent.

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Die Ernährungsindustrie ist mit rund 555.300 Beschäftigten der viertgrößte Industriezweig Deutschlands, zuverlässig versorgt sie 80 Millionen Verbraucher mit hochwertigen und preiswerten Lebensmitteln. Mit einer Exportquote von 31 Prozent schätzen zudem Kunden weltweit die Qualität deutscher Produkte.