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BVE-Jahresbericht 2013 PDF
BVE-Jahresbericht 2013 2013 – ein Jahr der Unwägbarkeiten, der Herausforderungen und der Neuausrichtung Mit drei Landtagswahlen und der Bundestagswahl steht Deutschland in diesem Jahr vor einer politischen Weichenstellung. Der rot-grüne Wahlsieg im Januar in Niedersachsen hat zu einer Mehrheit der von SPD und GRÜNEN geführten Länder im Bundesrat geführt. Dies hat den Gestaltungsspielraum der amtierenden Bundesregierung begrenzt. Ob und inwieweit diese Regierung am 22. September 2013 bei der Bundestagswahl erneut ein Regierungsmandat erhält, ist unwägbar und bleibt abzuwarten. Dies gilt auch für die politischen Rahmenbedingungen, mit denen unsere Branche danach konfrontiert werden wird. Unabhängig davon stellt sich das sonstige Umfeld, in dem sich die Ernährungsindustrie nach wie vor bewegt, als herausfordernd dar. Steigende Produktionskosten, intensiver Wettbewerb und eine hohe Konzentration im Lebensmitteleinzelhandel belasten zunehmend die Ertragslage der Branche. Dem können die Unternehmen nur durch Flexibilität, Innovationsfähigkeit und Optimierung ihrer Prozesse entsprechen. Das Auslandsgeschäft gewinnt kontinuierlich an Bedeutung. Auf der anderen Seite ist festzustellen, dass die Leistung unserer Branche, d. h. die tägliche Versorgung von rund 100 Millionen Konsumenten im In- und Ausland mit qualitativ hochwertigen, sicheren und innovativen Produkten, keine hinreichende Würdigung erfährt. Ganz im Gegenteil, schon seit Jahren sieht sich unsere Industrie Anfeindungen durch NGOs und interessierten politischen Kreisen ausgesetzt. Hinzu kommt eine Berichterstattung in den Medien, die oftmals nur als tendenziös, pauschalierend und unsachlich bezeichnet werden kann. Daraus resultiert – dies wird durch Studien belegt – eine Verunsicherung der Verbraucher. Die Lebensmittelskandale zu Beginn des Jahres (Pferdefleisch, falsch deklarierte Bio-Eier, kontaminierte Futtermittel), die auf rechtswidrige Aktivitäten Einzelner zurückzuführen sind, haben dem Ganzen Vorschub geleistet. Mit der Neubesetzung der Position des BVE-Hauptgeschäftsführers durch einen ausgewiesenen Medienexperten hat sich der BVE-Vorstand dazu entschlossen, diesem kommunikativen Missstand zukünftig noch profilierter und offensiver zum Wohl der Branche entgegenzutreten. Damit wird das bisherige Portfolio der BVE erweitert und sichergestellt, dass die Ernährungsindustrie dazu in der Lage ist, in den relevanten und branchenübergreifenden Themen mit einer Stimme zu sprechen. Wir danken unseren Mitgliedsunternehmen und -verbänden für die gute und kontinuierliche Zusammenarbeit. Ein erfolgreiches Arbeiten des Dachverbandes wäre ohne ihre Anregungen und Unterstützung nicht zu leisten.
GV-Barometer 2014 PDF
GV-Barometer 2014
 

INTERNORGA stellt GV-Barometer 2014 vor: Investitionsbereitschaft im GV-Bereich deutlich gestiegen

Forderung nach konstanter Qualität und Nachhaltigkeit - Qualitätssicherung: Vertrauen in langjährige Lieferanten

07.02.2014, Hamburg
Die Zeichen für Investitionen im stehen auf grün! Zu diesem Ergebnis kommt das GV-Barometer 2014, das alljährlich das Innovations- und Investitionsklima im deutschen GV-Markt untersucht. Danach planen rund 60% der GV-Entscheidungsträger für das Jahr 2014 größere Investitionen in Küchentechnik, Kassensysteme, Spülmaschinen & Co. Das entspricht einer deutlichen Steigerung zum Vorjahr (2013: 44%). Beste Voraussetzungen also, dass diese hohe Investitionsbereitschaft zur 88. INTERNORGA in konkretes Kaufverhalten umgesetzt wird.

Besonders investitionsfreudig zeigt sich der Bereich Klinik- und Heimverpflegung: 71% der Betriebe planen Investitionen fest ein, was einem Zuwachs von 20% zum Vorjahr entspricht.


Mehr Betriebe planen Investitionen


Das GV-Barometer zeigt, dass mehr Betriebe als in 2013 eine Investition planen. Daraus resultiert ein deutliches Investitionsplus für 2014 – wenn auch das Investitionsbudget im Einzelfall leicht unter dem des Vorjahres liegt. 43% der Betriebsrestaurants (2013: 48%) und 30% (2013: 36%) der Klinik-/Heimverpfleger planen mit einem Budget von über 50.000 Euro. Diese Investitionspläne wurden auf Basis eines positiven Investitionsklimas gefasst, das von 58% der GV-Betriebe mit „gut“ eingestuft wird und damit in etwa auf Vorjahresniveau (56%) liegt, im Vergleich zu 2012 jedoch deutlich gestiegen ist.


Konstante Qualität ist das A & O



Zusätzlich wurde im GV-Barometer ein Fokus auf die Verbrauchsgüter, also den Wareneinsatz, gelegt. Jedes Jahr kommen zahlreiche neue innovative Produkte auf den Markt, z.B. neue Convenience-Produkte. Wie groß ist das Interesse der GV-Betriebe, neue Produkte auszuprobieren und dadurch beim Speisenangebot gleichzeitig dem Wunsch ihrer Kunden nach mehr Abwechslung zu entsprechen? Überdurchschnittlich groß ist das Interesse an neuen Produkten mit 54% bei Krankenhäusern, Sanatorien und Reha-Kliniken, aber auch rund die Hälfte der Betriebsrestaurants sind an neuen Produkten sehr interessiert.

Im Anforderungskatalog an neue Produkte nimmt das Thema Qualitätskonstanz weiter zu und mit 99% den obersten Platz über alle GV-Betriebe ein. Außerdem ist festzuhalten, dass ethische Ansprüche (Gesundheitsorientierung, Nachhaltigkeit) neben wichtigen rationalen und technischen (Qualität, Anforderungen an die Art der Zubereitung) zunehmend in den Fokus rücken. Der Trend, der in der klassischen Gastronomie schon längst Einzug gehalten hat, trifft auch für den GV-Bereich zu. Die „stärkere Berücksichtigung der Nachhaltigkeit“ wird bei den Betriebsrestaurants mit 87% an zweiter Stelle genannt. Hier macht sich die zunehmende Verantwortung der Unternehmen für gesellschaftliche Aspekte bemerkbar. Eine „Corporate Social Responsibility“ wirkt sich auf die Art der GV-Verpflegung aus. Damit einher geht die hoch gewertete „stärkere Berücksichtigung der Gesundheitsorientierung“ (84%). Eine zunehmende Bedeutung erfährt auch die der „Zubereitungssicherheit auch bei angelernten Kräften“.

Geht es um konkrete Produktwünsche, stehen bei den Betriebsrestaurants Convenience-Produkte auf Bio-Basis hoch im Kurs sowie auch die Nachfrage nach Pasta-Hauptgerichten, Fisch und Gemüse. Im Care-Bereich führen Fischgerichte die Rangliste an und das Interesse an Diätlebensmitteln und Reformkost nimmt zu.


Vertrauen in langjährige Lieferanten


Berichte über „Lebensmittelskandale“ haben die Verbraucher, und damit auch die Großverbraucher, dafür sensibilisiert, sich stärker mit der Qualität von Lebensmitteln zu beschäftigen. Vor diesem Hintergrund wurde der GV-Bereich befragt, wie groß das Vertrauen in Lebensmittel ist. Im Ergebnis bescheinigen die Großverbraucher ihren Lieferanten ein gutes Zeugnis für die Qualität ihrer Lebensmittel. Fast 70% sind von der Qualität der eingesetzten Produkte überzeugt. Bei den restlichen 30%, die überwiegend „teils, teils“ zufrieden sind, bieten sich betriebsinterne Maßnahmen, wie etwa eine noch größere Kontrolle der angelieferten Produkte auf Entscheider-Ebene, an.

Vor allem aber sieht die GV-Branche zu 97% in der Zusammenarbeit mit langjährigen Lieferanten einen Schlüssel zur Qualitätssicherung und zum Vertrauenserhalt.
Die Gemeinschaftsverpflegung in Deutschland umfasst nach Informationen des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes DEHOGA mehr als 30.000 Betriebsrestaurants, die pro Woche rund 30 Millionen Mahlzeiten servieren, sowie mehr als 16.000 Kliniken, Heime und Reha-Einrichtungen mit täglich rund 1,2 Millionen Mahlzeiten. Die Branche setzt in Deutschland im Jahr geschätzte 15 Milliarden Euro um.


Über die INTERNORGA und das GV-Barometer


Die INTERNORGA ist seit 1921 die europäische Leitmesse für Hotellerie, Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung, Bäckereien und Konditoreien. Jedes Jahr im März präsentieren mehr als 1.200 Aussteller aus dem In- und Ausland Neuheiten, Trends und Komplettlösungen für den gesamten Außer-Haus-Markt. Die Ausstellerpräsentationen werden durch ein großes Rahmenprogramm, international besetzte Kongresse, Award-Verleihungen und innovative Sideevent-Konzepte ergänzt. Die INTERNORGA findet traditionell auf dem Hamburger Messegelände im Herzen der Hansestadt statt.

Die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie ist ideeller Träger der INTERNORGA. Weitere Informationen zur diesjährigen INTERNORGA, die vom 14. – 19. März stattfinden wird, finden Sie online unter: www.internorga.com

Das GV-Barometer gibt der Lebensmittelindustrie und den Zulieferern anlässlich der INTERNORGA wichtige Orientierung über das Innovations- und Investitionsklima in der Branche. Für die repräsentative Umfrage GV-Barometer 2014 hat Marktforscher Prof. Wolfgang Irrgang zwischen dem 21. bis 30. Oktober 2013 in insgesamt 309 GV-Betrieben die Entscheidungsträger im Verpflegungsbereich (in der Regel die Küchenleiter) befragt. Dazu zählten 144 Betriebsrestaurants sowie 165 Betriebe aus dem Care-Bereich, davon 96 Krankenhäuser, Sanatorien und Reha-Kliniken sowie 69 Seniorenheime.


Kontakt Hamburg Messe:

Bianca Gellert,
Tel.: 040/3569 2093
Fax: 040/3569 2449
E-Mail: bianca.gellert@hamburg-messe.de
www.internorga.de