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Presse

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Stefanie Sabet
Stefanie Sabet
Geschäftsführerin, Leiterin Büro Brüssel
Telefon: +49 30 200786-143
Telefax: -243
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BVE-Jahresbericht 2012 PDF
BVE-Jahresbericht 2012 Mehr Wertschätzung für Lebensmittel – und die Ernährungsindustrie 79% der Verbraucher sind der Meinung, dass die Lebensmittel in Deutschland gut bis sehr gut sind. Mehr als die Hälfte teilt die Einschätzung, dass die Lebensmittelqualität in Deutschland besser ist als im Ausland. Lebensmittel haben also bei den Konsumenten einen sehr guten Ruf – ihr Einkauf bestätigt das täglich. Die Auswahl ist enorm, die Qualität hoch und die Preise erschwinglich. Doch schaut man auf die Image- und Vertrauenswerte der Branche – so können die Ergebnisse nicht zufriedenstellen. Die kritische Berichterstattung über Lebensmittel in den Medien, insbesondere über industriell hergestellte Produkte, hinterlässt negative Spuren im Meinungsbild der Deutschen. Zu Unrecht – wie wir meinen. Hier gilt es gemeinsam anzusetzen. Unternehmen und Verbände sind mehr denn je gefordert, in den Dialog mit Politik und Gesellschaft einzutreten, kritische Fragen zu beantworten und aufzuklären über das „Wie“ der modernen Lebensmittelproduktion und über den Nutzen unseres Angebotes für die Verbraucher. Die BVE leistet ihren Beitrag zu dieser Aufgabe – in Talkshows, in denen „der böse Bube“ schon vorher feststeht, und mit zahlreichen Beiträgen und Interviews in der Tages- und Fachpresse. Der Messeauftritt auf der Grünen Woche ist ein wichtiger Beitrag zum Politik und Verbraucherdialog. Mit der Ausstellung „Lebensmittelqualität.Verantworten“ und der Broschüre „Qualität in aller Munde“ haben wir ein erfolgreiches gemeinsames Projekt mit Verbänden und Unternehmen durchgeführt, das die täglichen Anstrengungen der Ernährungsindustrie für die Sicherheit und Qualität der Lebensmittel deutlich macht. Auf diesem Weg gilt es weiter zu arbeiten und die Aufklärungsarbeit gemeinsam zu verstärken. Gleichzeitig müssen wir den Dialog mit kritischen Konsumentengruppen und der Politik intensivieren. Auf dem klassischen Gebiet der Interessenvertretung der Branche haben wir 2011 einen Fortschritt durch die Eröffnung unseres Brüsseler Büros erreicht. Mehr denn je ist es wichtig, die politische Meinungsbildung am Ursprung zu begleiten, dort wo die für die Ernährungsindustrie relevante Gesetzgebung entsteht. Eingebunden in das Netzwerk nationaler und europäischer Verbände setzt sich die BVE so für die Interessen ihrer Mitglieder ein. Für die kooperative Zusammenarbeit mit unseren Mitgliedern, die uns mit ihrem Know-How auf vielen Politikfeldern aktiv unterstützt haben, danken wir sehr herzlich und wünschen uns für 2012 die erfolgreiche Fortsetzung dieses Kurses für eine wettbewerbs- und zukunftsfähige deutsche Ernährungsindustrie.
 

BVE-Konjunkturreport März 2013

Ernährungsindustrie: Jahresauftakt bringt Umsatzwachstum

05.04.2013, Berlin
Die Ernährungsindustrie erzielte im Januar 2013 mit einem von 14,4 Mrd. Euro einen Zuwachs von +12,4% gegenüber dem Vorjahr. Das preisbereinigte Umsatzwachstum betrug noch +8,3%. Positiv entwickelte sich zum Jahresauftakt auch das Auslandsgeschäft, die Lebensmittelexporte stiegen um +9,7% auf 4,2 Mrd. Euro. Diese gute konjunkturelle Entwicklung förderte im Januar 2013 die Lebensmittelproduktion, der kalender- und saisonbereinigte Produktionsindex stieg um +11,4%.

An den Agrarrohstoffmärkten entspannten gute Ernteaussichten die Lage im Februar 2013 weiter. Der HWWI-Rohstoffpreisindex für Nahrungs- und Genussmittel sank um -1,2% gegenüber dem Vormonat und lag damit noch -1,3% unter Vorjahresniveau.

Die Unternehmen der Ernährungsindustrie bleiben weiter optimistisch, der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im März 2013 deutlich. Besonders die Erwartungen an die Produktion und zukünftige Geschäftslage aber auch das Exportgeschäft entwickelten sich positiv.
Das positive Konsumklima konnte sich im März 2013 gegenüber dem Vormonat nochmals verbessern. Preisstabilität und geringe Konjunktursorgen fördern die gute und stabile Kauflaune der Konsumenten. Im Februar 2013 stiegen die allgemeinen Lebenshaltungskosten gegenüber dem Vormonat nur leicht um +0,6%, bei Lebensmitteln blieben die Preise stabil. Auch im Vorjahresvergleich blieb die Teuerung gering, der allgemeine Verbraucherpreisindex stieg um +1,5% und der Index für Lebensmittel um +2,8%.

Die Ernährungsindustrie ist mit 556.000 Beschäftigten der viertgrößte Industriezweig in Deutschland, zuverlässig versorgt sie 82 Millionen Verbraucher mit hochwertigen und preiswerten Lebensmitteln. Mit einem Exportanteil von 30% schätzen darüber hinaus Kunden weltweit die Qualität deutscher Produkte.