Link

Navigation

  • Twitter
  • Facebook
  • Instagram
  • LinkedIn
  • Youtube
Die BVE

Infothek

 
BVE-Jahresbericht 2019 PDF
BVE-Jahresbericht 2019 Genuss ist den Verbrauchern wichtig in Zeiten des Umbruchs – sei er gesellschaftlicher oder technologischer Natur – wird die enorme Bedeutung von Essen erkenntlich. Es dient nicht nur als Lebensgrundlage, sondern ist auch Lebensqualität und Bindeglied einer pluralistischen Gesellschaft. Unabhängig von Lebensstil, Gesellschaftsklasse oder Alter: Der Genuss qualitativ hochwertiger Produkte ist für viele Verbraucher selbstverständlich. Diese Selbstverständlichkeit ist für uns und alle Akteure der Ernährungsindustrie ein Kompliment, zeigt sie doch den gewohnt hohen Standard von Nahrungsmitteln in Deutschland. Trotz globaler Herausforderungen und sich verändernder Rahmenbedingungen sorgen hunderttausende Landwirte, Lebensmittelhersteller und -händler sowie das Handwerk und die Gastronomie dafür, dass den Verbrauchern stets sichere, geschmackvolle und preiswerte Produkte zur Verfügung stehen – ein Verdienst, der der Innovationskraft der Branche zu verdanken ist. Sie reagiert auf aktuelle Probleme wie die Dürre im Sommer 2018 und stellt gleichzeitig die Weichen für die Lösung zukünftiger Aufgaben. Derweil wirkt sich der Innovationswille auch auf die Anzahl neuer Produkte aus. 40.000 neue Produkte kommen jährlich auf den Markt und werden von vielen Verbrauchern gerne ausprobiert. So konnte die Ernährungsindustrie in diesem Jahr erneut Umsatzzahlen auf Rekordhoch vermelden: sowohl im Export, wo dank der Freihandelsabkommen mit Kanada und Japan neue Märkte erschlossen werden konnten, als auch beim Inlandsgeschäft, das von der stabilen Konjunktur profierte. Dieser Jahresbericht ist ein Beleg für den Erfolg der Lebensmittelhersteller und ihres Dachverbandes, der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie. Hieran haben vor allem unsere Mitglieder einen entscheidenden Anteil. Die Unterstützung und das Vertrauen für und in das Team der BVE sind herausragend. Dafür ein herzliches Dankeschön! Wir werden auch in diesem Jahr mit voller Kraft für die Interessen unserer Mitglieder eintreten und unsere Stimme wahrnehmbar erheben. Wir wünschen Ihnen ein erfolgreiches, spannendes und gutes Jahr 2019.
Ernährungsindustrie.2019 PDF
Ernährungsindustrie.2019 Erfahren Sie hier mehr über die wichtigsten Kerndaten der Ernährungsindustrie 2019.
 

Pressemitteilungen

11.12.2019, Berlin

Ernährungsindustrie: Challenge accepted - wir sind Teil des Wandels!

Anlässlich der heutigen Vorstellung des Fahrplans für den „Green...
29.11.2019, Berlin

BVE-Konjunkturreport Ernährungsindustrie 11-19

Konjunktur
Im September erwirtschaftete die deutsche Ernährungsindustrie...

Terminkalender

17
-
26
Jan
17.-26.01.2020, Berlin

Internationale Grüne Woche

Gemeinschaftschaftsauftritt Lebensmittelwirtschaft, Internationale Grüne Woche, 17.-26.1.2020, Berlin
20
Jan
20.01.2020 09:30 - 18:00 Uhr, Berliner Congress Center

Farm & Food 4.0

06
Feb
06.02.2020 10:00 - 16:30 Uhr, HdLE, Berlin

BVE-Krisenmanagement "Produktkrise & Rückrufaktion"

70 Jahre BVE: Ehrenvorsitzender Jürgen Abraham im Interview

08.11.2019
Vergrößern

Die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) wird am 11. November 70 Jahre alt. Zu diesem Anlass haben wir Jürgen Abraham, Ehrenvorsitzender der BVE, gefragt, warum er der BVE so treu verbunden ist und an welche Erlebnisse er sich besonders gern erinnert.

BVE: Die BVE wird in diesem Jahr 70 Jahre alt. Welche Höhen und Tiefen haben Sie miterlebt?

Jürgen Abraham: Die Entwicklung und die Umsetzung einer neuen Struktur für die BVE, insbesondere mit dem Schwerpunkt Öffentlichkeitsarbeit, habe ich als eine der wirklich wichtigen Aufgaben gesehen, und ich hatte das Glück an dieser Entwicklung teilzuhaben.
Auch hat es Freude bereitet, Mitglieder, die schon gekündigt hatten, durch klare Argumentation zurückzugewinnen.
Als Tiefpunkte habe ich empfunden, dass wir für die Öffentlichkeitsarbeit 2011 zwar bei namhaften Firmen und Unternehmern Gelder eingeworben hatten, die dann aber durch „einen Berg von Bürokratie und Administration“ sinnlos vertan wurden. Die Gesamtsumme der eingeworbenen Gelder belief sich auf fast zwei Millionen Euro.

BVE: An welches Erlebnis, an welche Entwicklung während Ihrer Zeit als Vorstandsvorsitzender erinnern Sie sich am liebsten?

Jürgen Abraham: Besondere Freude haben mir immer die Eröffnungen der IGW Berlin und der ANUGA Köln bereitet. Hier konnte ich sehr intensiv die großartige und engagierte Mitarbeit des gesamten BVE-Teams miterleben. Ebenso hat die BVE in der Zusammenarbeit mit Politik und Publizistik wirkungsvoll auf ihre Arbeit und deren Bedeutung hinweisen können. Darüber hinaus haben mir die Reisen nach Indien und Südamerika mit dem Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz gezeigt, wie wichtig die ministerielle Arbeit auf diesen Reisen ist. Herausragend für mich in den zehn Jahren als Vorsitzender, die intensive Arbeit in und mit dem „Berliner Politikbetrieb“. Drei Termine mit der Bundeskanzlerin Frau Merkel im Kanzleramt und auf der IGW gehören dazu.

BVE: Als Ehrenvorsitzender bleiben Sie der BVE weiterhin treu verbunden. Warum ist Ihnen die BVE wichtig?

Jürgen Abraham: Zum allererst bin ich natürlich „Lebensmittler“ von Geburt durch den elterlichen Edeka Laden in Cuxhaven, insofern hat die Ernährungsindustrie für mich eine besondere Bedeutung. Als einer der größten Branchen in Deutschland mit einem Gesamtumsatz von circa 180 Milliarden Euro, knapp 600.000 Mitarbeitern und einer Exportquote von 33% = 59,5 Milliarden Euro sind wir ein starker, bedeutender Wirtschaftsfaktor.

BVE: Welchen Herausforderungen sollte sich die BVE künftig vermehrt stellen?

Jürgen Abraham: Die BVE muss sich noch mehr als bisher damit beschäftigen, die hochwertige Arbeit und die großartige Versorgung der deutschen Verbraucher „populär-wissenschaftlich“ den Menschen verständlich zu machen, um damit den Falschmeldungen und der negativen Ideologie einzelner NGO’s entgegenzutreten. Hier sehe ich die BVE auf einem sehr guten Weg. Es bleibt aber noch viel zu tun!
Abschließend wünsche ich mir, dass die „hohe Politik“ z. B. nicht nur die Chemie, den Automobil- und Maschinenbau im Blickpunkt hat, sondern auch der Arbeit unserer vielen Menschen in dieser Branche mehr Wertschätzung entgegenbringt, z.B. bei der Eröffnung der ANUGA durch hochrangigste Vertreter unserer Politik.

BVE: Vielen Dank für das Interview!