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11.05.2012, Berlin

BVE-Konjunkturreport April 2012

Im Februar 2012 konnte die Ernährungsindustrie ihren Umsatz gegenüber dem...
09.05.2012, Berlin

BVE-Jahresbericht 2011_2012: Mehr Wertschätzung für Lebensmittel - und für die Ernährungsindustrie

Informationen zur aktuellen Wirtschaftslage in der Ernährungsindustrie und...

Terminkalender

24
Mai
24.05.2012, Berlin

Dialog Lebensmittel. Wir schaffen Werte!

Gemeinsame Veranstaltung HDE und BVE...
11
Jun
11.06.2012 15:30 Uhr, Berlin, Claire-Waldoff-Straße 7

BVE-Geschäftsführergespräch

11
Jun
11.06.2012 19:00 Uhr, Berlin, Atrium der Deutschen Bank, Eingang Charlottenstraße

Abendempfang Außenwirtschaftstag der Agrar- und Ernährungswirtschaft

Gemeinsame Veranstaltung von BVE, BMELV und dem Auswärtigen Amt

Rohstoffkongress

Datum
02.12.2010 10:00 - 15:30 Uhr
Ort
Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstraße 8, 10117 Berlin
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Teilnahmegebühr
150,00 Euro zzgl. MwSt,
0,00 Euro zzgl. MwSt für BVE-Direktmitglieder, Angehörige des öffentlichen Dienstes sowie Journalisten
Online-Anmeldung

Börsengeschäfte – Unverzichtbar zur Absicherung von Preisschwankungen bei Agrarrohstoffen



„Die Preisschwankungen an den Agrarrohstoffmärkten nehmen zu und die Unternehmen der Ernährungsindustrie müssen sich noch besser darauf einstellen“, so das Fazit von Jürgen Abraham, Vorsitzender der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie, nach dem 2. BVE-Rohstoffkongress am 02. Dezember 2010 in Berlin, der von rund 150 Teilnehmern besucht wurde.

Wichtigste Erkenntnis aus der intensiven Diskussion zwischen Politik, Ernährungsindustrie und Marktexperten ist, dass „Hedging“ unverzichtbar ist, damit Nahrungsmittelhersteller sich gegen die Volatilität der Rohstoffpreise und die damit verbundenen Preisrisiken absichern können. Entsprechende Kontrakte können für viele Agrarprodukte über Warenterminbörsen abgeschlossen werden. Diese Börsen funktionieren aber nur dann, wenn genügend Handelsvolumen und damit Liquidität vorhanden ist; Finanzinvestoren leisten hierzu einen wichtigen Beitrag.

Einigkeit bestand auch darin, dass Spekulationsblasen vermieden werden müssen. Hier trifft die Politik, insbesondere die Geldpolitik, eine besondere Verantwortung. Dr. Gerd Müller, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz setzte sich dafür hin, mehr Transparenz an den Warenterminbörsen zu schaffen und somit das Vertrauen in Börsengeschäfte zu erhöhen. Sein Ministerium wird in den nächsten Monaten intensiv prüfen, ob und inwieweit Regulierungsbedarf besteht, um Fehlentwicklungen im börslichen Handel mit Agrarrohstoffen entgegenzuwirken.