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Pressemitteilungen

11.05.2012, Berlin

BVE-Konjunkturreport April 2012

Im Februar 2012 konnte die Ernährungsindustrie ihren Umsatz gegenüber dem...
09.05.2012, Berlin

BVE-Jahresbericht 2011_2012: Mehr Wertschätzung für Lebensmittel - und für die Ernährungsindustrie

Informationen zur aktuellen Wirtschaftslage in der Ernährungsindustrie und...

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24
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24.05.2012, Berlin

Dialog Lebensmittel. Wir schaffen Werte!

Gemeinsame Veranstaltung HDE und BVE...
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Jun
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BVE-Geschäftsführergespräch

11
Jun
11.06.2012 19:00 Uhr, Berlin, Atrium der Deutschen Bank, Eingang Charlottenstraße

Abendempfang Außenwirtschaftstag der Agrar- und Ernährungswirtschaft

Gemeinsame Veranstaltung von BVE, BMELV und dem Auswärtigen Amt

Lebensmittelabfälle vermeiden: Verantwortlicher Umgang mit Ressourcen ist für die Ernährungsindustrie oberstes Gebot

02.09.2011, Berlin
Die Unternehmen der Ernährungsindustrie gehen verantwortungsvoll mit landwirtschaftlichen Rohstoffen um und arbeiten ständig daran, weitere Effizienzpotenziale bei der Lebensmittelproduktion zu erschließen. Es gehört zum Selbstverständnis der Hersteller ressourcenschonend mit Lebensmitteln umzugehen, denn das betriebliche Kostenmanagement ist ein entscheidender Erfolgsfaktor für die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen.

Die Ernährungsindustrie unterstützt das Vorhaben des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), die Datengrundlage zu verbessern, um belastbare Zahlen über Menge und Art der Nahrungsmittel zu erfassen, die jährlich in Deutschland auf dem Müll landen.

Eine aktuelle, im Auftrag des BMELV durchgeführte Forsa-Umfrage belegt, dass der größte Teil der weggeworfenen Lebensmittel aus Privathaushalten stammt. Gründe hierfür liegen unter anderem darin, das die Konsumenten über den bestehenden Bedarf hinaus einkaufen sowie der falschen Interpretation des Mindesthaltbarkeitsdatums. Hier kann eine bessere Verbraucheraufklärung ansetzen.

Ansätze für weitere Verbesserungen in ihrem Verantwortungsbereich sieht die Ernährungsindustrie in einer Verstärkung der Zusammenarbeit mit dem Handel, z.B. über die Optimierung der Warenwirtschaftssysteme, die eine noch bedarfsgenauere Steuerung des Lebensmittelangebotes ermöglichen.

Auch in der Optimierung der Verpackungsgrößen und mit Hilfe der Portionierbarkeit von Gebinden lassen sich weitere Fortschritte erzielen, an denen die Industrie konsequent arbeitet und die den Konsumenten den Umgang mit ihren Lebensmitteln erleichtern.

Trotz vielfältiger Anstrengungen für eine weitere Verringerung von Ausschussproduktion, wird es aber immer wieder Situationen geben, in denen qualitativ einwandfreie Produkte von den Spezifikationen abweichen und deshalb im Wirtschaftsprozess nicht mehr verwendet werden können. In diesen Fällen arbeitet die Ernährungsindustrie eng mit „Den Tafeln“ und der „Lebensmittelbank“ zusammen, die dafür sorgen, dass einwandfreie Nahrungsmittel kostenlos an sozial bedürftige Menschen verteilt werden.

Darüber hinaus zielen die Bestrebungen der Ernährungsindustrie darauf ab, Rohstoffe möglichst über mehrere Nutzungsphasen einzusetzen und dadurch den Ressourcenverbrauch zu reduzieren. Dies erfolgt insbesondere dadurch, indem Reststoffe aus der Nahrungsmittelproduktion zur Herstellung von Futtermitteln oder zur energetischen Verwertung genutzt werden.