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Olivier Kölsch
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Pressemitteilungen

05.07.2017, Berlin

BVE-Konjunkturreport Ernährungsindustrie 6-17

Konjunktur
Die Ernährungsindustrie erreichte im April 2017 einen Umsatz...
08.06.2017, Berlin

2. Außenwirtschaftsseminar der Agrar- und Ernährungswirtschaft

Gemeinsam mit dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft...

Terminkalender

06
-
09
Sep
06.-09.09.2017, Bangkok (Thailand)

Thailand: Food & Hotel Thailand 2017

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat die...
11
Sep
11.09.2017 10:00 - 16:30 Uhr, Berlin, HDLE, Claire-Waldof-Straße 7

BVE-Krisenmanagement: Seminar Modul "Reklamation und Krise"

Fachseminar aus der Reihe "BVE-AFC-Krisenmanagement"

Warenterminmärkte

Agrarrohstoffe werden sowohl tagesaktuell als auch mit Lieferung zu einem späteren Zeitpunkt („auf Termin“) gehandelt. Diese sogenannten Termingeschäfte finden an Börsen und außerbörslich („OTC - Over the Counter“) statt. Bekannte Agrarbörsen sind zum Beispiel die Matif in Paris sowie CME/CBOT in Chicago. In Deutschland bietet die EEX in Leipzig verschiedene Agrarterminkontrakte an. Die größten Agrarterminbörsen befinden sich in Asien und Amerika. Die Terminbörsen in Europa sind noch vergleichsweise klein, da die europäischen Agrarmärkte lange Zeit durch die EU-Agrarpolitik gesteuert wurden und daher Terminmarktinstrumente weniger Bedeutung hatten.

Warentermingeschäfte sind für die deutsche Ernährungsindustrie heute ein wichtiges Instrument zur Preisfindung auf volatilen Agrarmärkten und zur Absicherung von Preisschwankungen bei Agrarrohstoffen. Damit Warenterminmärkte funktionieren, sind Transparenz sowie eine ausreichende Anzahl an Marktteilnehmern und Liquidität erforderlich.

Die BVE hat sich im Rahmen der europäischen Finanzmarktregulierung bei Agrarwarentermingeschäften für eine Regulierung mit Augenmaß eingesetzt. Agrartermingeschäfte müssen in ihrer Funktionsweise gestärkt werden und als Absicherungsinstrument für die Ernährungsbranche erhalten bleiben; gleichzeitig gilt es Marktmissbrauch, zum Beispiel durch sogenanntes „Cornern“, vorzubeugen. Die Einführung einer Finanztransaktionssteuer, wie von einigen EU-Mitgliedstaaten befürwortet, lehnt die BVE grundsätzlich ab.

BVE-Seminar „Absicherung von Währungsrisiken in der Ernährungsindustrie“ – Branche diskutiert Herausforderungen im internationalen Geschäft

Am 22. Februar 2016 fand in Berlin das BVE-Seminar „Absicherung von Währungsrisiken in der Ernährungsindustrie“ gemeinsam mit der Deutsche Bank AG statt. Verbands- und Unternehmensvertreter aus...
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Gegen Überregulierung bei Warentermingeschäften

Der Deutsche Bauernverband (DBV), der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) und die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) unterstützen das Europäische Parlament, für ordnende Maßnahmen auf den Finanzmärkten einzutreten, die deren Funktionsfähigkeit stärken. Die Möglichkeiten zur Absicherung von Agrarrohstoffpreisrisiken durch Warentermingeschäfte dürfen dabei aber nicht durch eine Überregulierung geschwächt werden.
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