BVE-Krisenmanagement
Behördenwillkür oder echter Verbraucherschutz? - Unternehmensvertreter machen sich schlau!
Berlin, 15.06.2007Peter Feller, Geschäftführer BVE, , moderierte das Modul „Recht“, das am 12. Juni im Rahmen des BVE-Krisenmanagement abgehalten wurde.
Im Umgang mit den Behörden gab Michael Welsch, Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e.V. (BLL), den Teilnehmern wertvolle Tipps. Die Kontaktpflege zu Behörden bzw. die Bündelung der Fragestellungen über den BLL, der bundesweit über ein entsprechendes Netzwerk verfügt, waren sicherlich die wichtigsten Erkenntnisse.
Dr. Marcus Girnau, BLL, stellte das neue Verbraucherinformationsgesetz vor: Bereits im vorherigen Gesetzesanlauf hatte der Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde nachdrücklich eine praxisgerechte Berücksichtigung betrieblicher Belange angemahnt: Es erscheint vor allem erforderlich, die Informationsinteressen der Verbraucher und die legitimen Schutzinteressen der Unternehmen in einen angemessenen Ausgleich zu bringen. Ausdrücklich begrüßt wird der Verzicht auf einen gesetzlichen Informationsanspruch gegen die Unternehmen. Aus Gründen des Wettbewerbs haben Unternehmen selbst ein hohes Interesse daran, die Wünsche der Verbraucher einschließlich ihres Informationsbedarfs zu befriedigen.
Zu den rechtlichen Rahmenbedingungen zeigte Dr. Stefanie Hartwig, Zenk Rechtanwälte, den Teilnehmern die Regelungen und Auslegungsvarianten des Strafrechts und der Produkthaftung auf. Wie es um die Rechte der Unternehmen im Medienbereich bestellt ist, erläuterte Dr. Walter Scheuerl, Sozietät Graf von Westphalen.
Frederik C. Köncke, AON Crisis Management, legte die Versicherungsmöglichkeiten für Krisenfälle dar. Exklusiv für Mitglieder des BVE-Krisenmanagements hat der Versicherungsmakler AON ein ganzheitliches Versicherungskonzept mit attraktiven Prämien zusammengestellt. Dabei wird das präventive Krisenmanagement mit bis zu 20% der Jahresprämie unterstützt.
Die konstruktive und anregende Diskussion hat gezeigt, wie vielfältig die Problemstellungen beim Produktrückruf gelagert sind und wie wichtig dabei verlässliche und erfahrene Partner sind, die im Krisenfall den Unternehmen zur Seite stehen.
Nach der Sommerpause geht es mit den nächsten beiden Module weiter:
"Industrie & Handel", 19.09.2007, Bonn, GSI
"Modul BKM & Logistik", 19.11.2007, Bonn, GSI
Das ausführliche Programm liegt hier zum Download für Sie bereit.
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
RA Peter Feller
Tel.: +49 30 200786-160, -161
Fax.: +49 30 200786-260
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