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BVE fordert Fortbestand der haushaltsnahen und privatwirtschaftlich ausgestalteten Wertstoffsammlung
30.10.2009, Berlin
In einem Gratulationsschreiben an den neuen Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Dr. Norbert Röttgen, hat BVE-Vorsitzender Jürgen Abraham darauf hingewiesen, dass der Fortbestand der privatwirtschaftlich ausgestalteten, haushaltsnahen Wertstoffsammlung sowie eine auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhende Förderung ökologisch vorteilhafter Getränkeverpackungen wichtige Eckpunkte für die Ernährungsindustrie darstellen.
In einem aktuellen Positionspapier zur gegenwärtigen Ausgestaltung der VerpackungsVO und zur Erweiterung der kreislaufwirtschaftlichen Produktverantwortung auf so genannte stoffgleiche Nichtverpackungen hat sich die BVE dafür ausgesprochen, bestehende Abgrenzungsschwierigkeiten, die eine unmittelbare Auswirkung auf den Lizenzierungsgrad von Verkaufsverpackungen haben, zu beseitigen. Hierzu kann unter anderem die privatwirtschaftlich getragene Internetplattform
www.verpackV-konkret.de einen wichtigen Beitrag leisten.
Darüber hinaus ist anzustreben, auch so genannte stoffgleiche Nichtverpackungen in die kreislaufwirtschaftliche Produktverantwortung einzubeziehen und einer systematischen Rücknahme und Verwertung zuzuführen. Dadurch kann der Ressourcen- und Klimaschutz wesentlich gefördert werden. Allerdings ist es erforderlich, hierfür einen adäquaten Rechtsrahmen sicherzustellen und eine verursachungsgerechte Kostentragung zu gewährleisten.
Das Positionspapier der BVE steht
hier zum Download für Sie bereit.