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Energieeffizienz – großes Einsparpotential für den Klimaschutz
13.06.2008, Berlin
Rund 80 Teilnehmer erörterten in einer BVE-Fachtagung am 11.06.2008 Potentiale der Verbesserung der Energieeffizienz in der Nahrungsmittelproduktion.
Die steigenden Energiekosten, aber auch die Herausforderungen des Klimawandels haben die BVE bewogen, diese Veranstaltung durchzuführen, führte BVE-Geschäftsführer Peter Feller aus.
Energieeffizienz ist einer der wichtigsten Hebel zur Reduktion der für den Klimawandel ursächlichen Treibhausgasemissionen. Eine höhere Energieeffizienz ist deshalb die richtige Antwort auf den so genannten „Carbon Footprint-Ansatz“, der für den Nahrungsmittelbereich nicht zielführend ist und die Unternehmen mit unverhältnismäßigem Aufwand belasten würde.
Im Eröffnungsvortrag erläuterte Regierungsdirektor Wolfgang Müller, Bundesumweltministerium, die Bedeutung des Klimaschutzes als übergeordnetes Ziel der Energieeffizienz und ging auf aktuelle politische Zielsetzungen, wie z. B. das Meseberg-Programm der Bundesregierung ein. Er wies auf Förderprogramme für kleine KWK-Anlagen (Kraft-Wärme-Kopplung) sowie gewerbliche Kälteanlagen hin, die möglicherweise noch vor der Sommerpause verabschiedet werden.
Die Implementierung eines Energiemanagements ist der Schlüssel zur betrieblichen Energieeffizienz, um Zielkonflikte beim Energiemanagement zu vermeiden.
Zum Thema Energiebezug wurden die Aspekte der Energieeinsparung in der Produktion, der Kosteneinsparung beim Energiebezug sowie Effizienzpotentiale bei der Wärmebereitstellung und Drucklufterzeugung behandelt und ermittelt. Im Ergebnis sind für die Unternehmen dabei jeweils Energie-/Kosteneinsparungen von bis zu 30% möglich.
Hier das
Programm der Veranstaltung.