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Pressemitteilungen

11.05.2012, Berlin

BVE-Konjunkturreport April 2012

Im Februar 2012 konnte die Ernährungsindustrie ihren Umsatz gegenüber dem...
09.05.2012, Berlin

BVE-Jahresbericht 2011_2012: Mehr Wertschätzung für Lebensmittel - und für die Ernährungsindustrie

Informationen zur aktuellen Wirtschaftslage in der Ernährungsindustrie und...

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Dialog Lebensmittel. Wir schaffen Werte!

Gemeinsame Veranstaltung HDE und BVE...
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BVE-Geschäftsführergespräch

11
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Abendempfang Außenwirtschaftstag der Agrar- und Ernährungswirtschaft

Gemeinsame Veranstaltung von BVE, BMELV und dem Auswärtigen Amt

Deutsche Wirtschaft legt Klimastudie vor

Biokraftstoffe sind entwicklungsbedürftig

28.09.2007, Berlin
Vor dem Hintergrund der aktuellen energie- und klimapolitischen Zielsetzungen der Bundesregierung, die bis 2020 eine 30% bis 40%-ige Reduzierung der Treibhausgasemissionen gegenüber dem Stand von 1990 und einen signifikanten Ausbau der erneuerbaren Energien vorsehen, hat der BDI eine Machbarkeitsstudie von McKinsey erstellen lassen, die am 25.09.2007 in Berlin vorgestellt worden ist.

Unter Einbeziehung der BDI-Mitgliedsverbände und einzelnen Industrieunternehmen wurden mehrere hundert potentielle Maßnahmen – einschließlich deren Kosten – gesichtet und bewertet, die dazu geeignet sind, einen Beitrag zur Vermeidung von Treibhausgasemissionen zu leisten.

Die Studie kommt unter anderem zu dem Ergebnis, dass alle Wirtschaftszweige in Deutschland einen deutlichen Beitrag zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen leisten können, wobei der jeweilige Anteil am Vermeidungspotential ca. ihrem Anteil an den aktuellen Gesamtemissionen entspricht.

Ein erheblicher Teil der in der Studie bewerteten Vermeidungspotentiale lässt sich durch Technologien zur Abscheidung und Speicherung von CO2 (Carbon Capture and Storage – CCS), die Stromerzeugung in Offshore-Windkraftanlagen und die Einführung von Biokraftstoffen der zweiten Generation herbeiführen.

Allerdings wird auch die Feststellung getroffen, dass die gegenwärtig in Deutschland produzierten Biokraftstoffe gerade im Hinblick auf die Flächenausbeute der zugrunde liegenden Rohstoffe, wie z. B. Getreide und Pflanzenöle, der relativen Treibhausgasvermeidung und der damit verbundenen Kosten nicht optimal sind. Hinzu kommt die Nutzungskonkurrenz mit den klassischen stofflichen Nutzern, d. h. insbesondere der Ernährungsindustrie. Diese bedingt eine Verschärfung der zu beobachtenden Rohstoffverknappung und eine damit einhergehende Verteuerung der Beschaffungspreise.

Einen zielführenden Ansatz stellen die Biokraftstoffe nach den Feststellungen der Studie nur unter der Voraussetzung dar, wenn sie als solche der zweiten Generation, d. h. auf der Grundlage lignozellulosehaltiger Biomasse (z. B. Stroh, Holz, Gräser) zur Marktreife gebracht werden können.

Die Studie steht unter www.bdi-online.de zum Download bereit.