Überblick
Beim Absatz ihrer Produkte werden die Unternehmen der Ernährungsindustrie im erheblichen Umfang mit einer konzentrierten und ausgeprägten Nachfragemacht des Handels konfrontiert, von der ein erheblicher Druck auf die Abgabepreise und Konditionen ausgeht.Auf den Märkten für Gas und Strom findet – bedingt durch ein Oligopol auf Seiten der Energieproduzenten und einem unzureichend funktionierenden EU-Binnenmarkt – kein adäquater Wettbewerb statt. Die Bezugspreise für diese Energien gehören dementsprechend zu den höchsten in Europa. Dies belastet insbesondere die mittelständischen Unternehmen der Ernährungsindustrie, die im Gegensatz zu anderen Industriezweigen regelmäßig über keine internationalen Standortalternativen verfügen.
Die BVE setzt sich für eine sachgerechte Ausgestaltung und Anwendung der kartellrechtlichen Regelungen ein. Sie befürwortet und fordert einen fairen, diskriminierungsfreien Leistungswettbewerb auf allen Wirtschafts- und Handelsstufen und sucht hierzu den Dialog mit der Bundesregierung sowie dem Bundeskartellamt, um die Interessen der Ernährungsindustrie zu wahren.
Ihr Augenmerk richtet sich zudem auf die allgemeinen, für die Unternehmen der Ernährungsindustrie relevanten, Entwicklungen in der Rechts- und Steuerpolitik.




