Überblick
Beim Absatz ihrer Produkte werden die Unternehmen der Ernährungsindustrie im erheblichen Umfang mit einer konzentrierten und ausgeprägten Nachfragemacht des Handels konfrontiert, von der ein erheblicher Druck auf die Abgabepreise und Konditionen ausgeht.
Auf den Märkten für Gas und Strom findet – bedingt durch ein Oligopol auf Seiten der Energieproduzenten und einem unzureichend funktionierenden EU-Binnenmarkt – kein adäquater Wettbewerb statt. Die Bezugspreise für diese Energien gehören dementsprechend zu den höchsten in Europa. Dies belastet insbesondere die mittelständischen Unternehmen der Ernährungsindustrie, die im Gegensatz zu anderen Industriezweigen regelmäßig über keine internationalen Standortalternativen verfügen.
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